Gemeinderat stimmt über Schulzentrum ab. Am Dienstag, dem 15. Dezember, werden im Gemeinderat Oberwart die Weichen für den Neubau der Volksschule gestellt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2020 (06:08)
Gemeinderat Gemeinderatssitzung Symbolbild
Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.
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Wie die BVZ berichtete, arbeitet die Stadt derzeit an der Ausschreibung für den Architektenbewerb zum Bau der neuen Volksschule, die im Bereich der Mittelschule entstehen soll. Läuft alles nach Plan, dann soll der EU-weit ausgeschriebene Architektenbewerb, so Stadtchef Georg Rosner, noch im heurigen Jahr starten. „Spätestens aber dann zu Beginn des nächsten Jahres“, erklärte Rosner gegenüber der BVZ.

Der Beschluss dazu soll in der kommenden Gemeinderatssitzung, am Dienstag, dem 15. Dezember (19 Uhr/Sporthalle Oberwart), gefasst werden.

Um das Projekt, am geplanten Standort umzusetzen, braucht man auch die Flächen der Tennisanlage und der Stocksportanlage. Auch darüber wird der Gemeinderat abstimmen, ob die beiden Anlagen entgeltlich der Gemeinde überlassen werden sollen.

Nach Beendigung des Architektenwettbewerbs im Laufe des nächsten Jahres wird eine Jury die drei Siegerprojekte küren. Danach habe man, so Stadtchef Rosner, auch eine grobe Kostenschätzung. Auch mit dem Land gebe es noch weitere Gespräche, da im Rahmen eines entsprechenden Förderprogrammes Mittel zur finanziellen Unterstützung der Gemeinden als Schulerhalter zustehen.

Spatenstich für Neubau frühestens 2022

Die neue Volksschule soll neben den 20 Klassen, auch eine Turnhalle und einen Speisesaal bekommen. Der Spatenstich für den Neubau soll frühestens im Jahr 2022 stattfinden. Aufgrund der absoluten Mehrheit der ÖVP-Fraktion ist die Umsetzung des Projekts, so gut wie fix. Zustimmung für den Neubau der Volksschule wird es aber auch von der SPÖ-Fraktion geben, die den Neu- beziehungsweise Umbau bereits seit Jahren gefordert hat. Ob die SPÖ auch mit dem Standort und somit der Verlegung von Stocksporthalle und Tennisplatz einverstanden ist, wollte Stadtrat und Fraktionssprecher Ewald Hasler noch nicht verraten. „Da will ich der Fraktion nicht vorgreifen“, so Hasler auf Nachfrage der BVZ.