Gesund im Zentrum: Ärzte statt Soldaten

Die OSG investiert vier Millionen Euro in den Umbau des ehemaligen Mannschaftsgebäude der Kaserne.

Erstellt am 14. August 2020 | 11:40
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Fast genau vor 90 Jahren, nämlich am 27. Juli 1930, erfolgte die Grundsteinlegung der Oberwarter Sporck Kaserne. Zwei Jahre später dann die Eröffnung, ehe die Kaserne im Jahr 2013 geschlossen wurde. In der Vorwoche wurde der Grundstein für ein weiteres Prestigeprojekt der Stadt in Angriff genommen, auf dem mittlerweile alten Kasernenareal. Die OSG hat das Gebäude gekauft und errichtet das Projekt „Gesund im Zentrum.“ Das ehemalige Mannschaftsgebäude, welches unter Denkmalschutz steht, soll im nächsten Jahr zu einem Gesundheitszentrum umgebaut werden. „Hier soll alles, was Gesundheit und Wohlbefinden betrifft, unter einem Dach vereint werden“, erklärt OSG-Obmann Alfred Kollar. Geplant sind Räumlichkeiten für Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, einer Wundambulanz, aber auch Bereiche für Kosmetiker.

Die baulichen Veränderungen werden aufgrund des Denkmalschutzes eher klein ausfallen. „Das Erscheinungsbild — das breite Stiegenhaus und die Handläufe sowie der markante militärische Grünton an Fenstern und Türen — müssen erhalten bleiben“, informiert Kollar.

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Die Farbe Grün soll auch die Außenanlage dominieren. „Neben dem Erhalt der großen Bäume sollen zusätzliche Bäume und Sträucher für ausreichend Schatten sorgen“, erklärt Kollar das Außenanlagenkonzept von Markus Schiller. Dazu werden großzügige Parkmöglichkeiten entstehen. Auch Oberwarts Stadtchef Georg Rosner freut sich über das neue Projekt für die Innenstadt: „Der Umbau ist wieder ein Zeichen dafür, dass die Stadt pulsiert.“Investiert werden rund vier Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Herbst 2021 geplant.