Hochbetrieb in der Betriebsküche. Von Montag bis Freitag werden täglich 900 Menüs in der Städtischen Küche zubereitet. Seit heuer setzt man auf Bioware.

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2018 (04:01)
BVZ
Mittags in der Kantine des Städtischen Internats. Küchenmeister Reinhard Geschray serviert Bürgermeister Georg Rosner Gemüsebouillon mit Biskuitschöberl und geschmorte Rindsbackerl.

Bereits vor sechs Uhr in der Früh beginnt der Arbeitstag in der Städtischen Küche im Gebäude des ehemaligen Internats. „Immerhin gilt es, mit den Vorbereitungen für den Tag rechtzeitig zu beginnen. Denn schon vor Unterrichtsbeginn kommen die rund 170 Bewohner des neuen Internats (STEP-Gästehaus) zum Frühstücksbuffet“, erklärt Küchenmeister Reinhard Geschray.

Küche setzt verstärkt auf Bioware

Danach drängt bereits die Zeit, die Speisesäle müssen für das Mittagessen vorbereitet werden. Um 10.30 Uhr beginnt auch schon die Auslieferung der Jausen und Menüs für Kindergarten, Kinderkrippe und Hort. „Alles folgt einem genauen Plan, jeder Handgriff muss sitzen, denn ansonsten könnte das Mittagessen für Schüler und Pädagogen des Internats, der NMS, der BAfEP, der Berufsschule und des Poly nicht reibungslos abgewickelt werden“, weiß Geschray. Sind diese Gäste dann erst einmal versorgt, beginnt schon wieder die Vorbereitung für das Abendessen der Internat-Bewohner. Und so endet der Arbeitstag in der Städtischen Küche meist gegen 19.30 Uhr.

Um all diese Speisen für so viele Gäste bestens vorzubereiten bedarf es eines guten Managements in der Küche. Dafür ist Küchenmeister Reinhard Geschray verantwortlich. „Damit alles funktioniert, ist eine gute Vorbereitung und Zusammenarbeit sehr wichtig. Zwischenmenschlich soll es passen und wer mich kennt, der weiß, dass mir Teamgeist und Kollegialität sehr wichtig sind“, erklärt der Küchenchef, der bei der Auswahl der Produkte großen Wert auf Regionalität und Frische legt. Außerdem wird seit Anfang des Schuljahres verstärkt Bioware eingesetzt. „Das Gemüse ist komplett aus biologischem Anbau, auch bei Molkereiprodukten und Fleisch kaufen wir verstärkt bio“, betont der Küchenmeister. Für Reinhard Geschray ist es außerdem besonders wichtig, auf Fertigprodukte so gut als möglich zu verzichten.