Hochhaus „H2“: Baustart im Herbst. Knapp 36 Meter hoch — etwas kleiner, als geplant, wird das neue Hochhaus, das am Hauptplatz 2 in Oberwart errichtet wird.

Von Carina Fenz. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:58)
Das Hochhaus „H2“ wird von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) gemeinsam mit der Bauprojekt-Management Ges.m.b.H. gebaut.
BPM

„Das ist ein Gerücht“, antwortet OSG-Obmann Alfred Kollar auf die Frage, wie viele Meter kleiner das neue Hochhaus „H2“ wird. Dafür verkündet der OSG-Chef eine neue Nachricht zum Bau des zweiten Hochhauses in Oberwart. Der Termin für den Spatenstich steht fest. Am 22. September — dem Tag von Kollars Geburtstag — wird der Grundstein für den Bau des 36 Meter hohen Hauses gelegt. „Man soll an seinem Geburtstag das machen, was man am liebsten macht und in meinem Fall sind es Spatenstiche“, schmunzelt Kollar.

Die Planungen für den Bau, die vor knapp vier Jahren bekannt wurden und eigentlich 2018 gestartet hätten werden sollen, haben sich aufgrund des aufwendigen Projekts in die Länge gezogen. „Darum werden wir jetzt einmal mit dem Hochhaus starten und parallel dazu die Tiefgarage errichten. Der zweite Bauteil, im Gebäude, in dem sich das Schuhgeschäft Delka befindet, startet dann erst in einer zweiten Etappe“, erklärt Kollar.

Die Bauverhandlung sei, so Kollar, äußerst positiv verlaufen. „Es gab keine Einwände, was den baldigen Startschuss jetzt möglich macht“, erklärt der OSG-Obmann. In einem nächsten Schritt wird dann zeitnah die Ausschreibung vorbereitet.

Nicht nur Architektur und Widmungsmix sind das Außergewöhnliche an diesem Gebäude, welches Wohnungen, Büros, Arztordinationen und Geschäftsflächen beinhaltet, sondern auch – und ganz besonders – die ökologische Ausrichtung.

Neben einer Beheizung mit Gasbrennwert und solarer Warmwasseraufbereitung werden an der Süd- und Westseite auch Photovoltaikpaneele zur Stromerzeugung eingesetzt, welche damit einen gebäudespezifischen aber auch einen energiegewinnenden Teil erfüllen. Gemeinsam mit der Energie Burgenland soll stark auf E-Mobilität und auf Carsharing gesetzt werden.