Holzverladung: „Jetzt sollte was passieren“. Stadtchef Georg Rosner will bis spätestens Anfang Oktober eine Lösung. Ministerium lässt sich mit Verfahren Zeit.

Von Carina Fenz. Erstellt am 19. September 2018 (04:41)
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Holzverladestelle mit baldigem Ablaufdatum? Geplant ist eine Verlegung zum Rotenturmer Bahnhof bei der Firma Holz Fischer. Die Gemeinde will bis Anfang Oktober eine Entscheidung, das Ministerium ist am Zug.
BVZ

Mit der baldigen Fertigstellung der Bahnhofstraße kehrt in die Oberwarter Innenstadt wieder der Lkw-Lärm zurück, befürchtet Stadtchef Georg Rosner. Während der Bauarbeiten mussten die Lkws die Holzverladestelle Pinkafeld Nord nutzen. „Ein einziger Lkw-Fahrer hat sich nicht daran gehalten und ist trotzdem mit voller Wucht durch die Baustelle gekracht“, ärgert sich Rosner, der sich in der leidigen Causa endlich eine Lösung wünscht, auch weil der Druck der Geschäftstreibenden und Anrainer immer größer wird.

„Ein einziger Lkw-Fahrer hat sich nicht daran gehalten und ist trotzdem mit voller Wucht durch die Baustelle gekracht“

Diesbezügliche Ankündigungen hatte es ja in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben, nur war eine Verlegung ohne den Kauf der Bahnstrecke Oberwart-Großpetersdorf nicht möglich. Nach dem Kauf im Juli dieses Jahres ist jetzt ein Anschlussbahnverfahren anhängig, das die Verlegung der Holzverladungsstelle neuerlich bremst. „Es gibt eine mündliche Zusage, diese Verlegung spätestens im Oktober möglich zu machen. Nach der Sanierung der Bahnhofstraße wäre jetzt die beste Gelegenheit die Lkws gar nicht mehr nach Oberwart zu lassen“, heißt es von Rosner.

Andreas Reiner, Geschäftsführer der Verkehrsinfrastruktur Burgenland, einer Tochterfirma der Landesholding Burgenland dazu: „Wir wollen die Verlegung der Verladestelle nach Rotenturm so rasch als möglich erledigen und stehen nach wie vor zu unserer Zusage. Wir arbeiten daran, sind aber auf die Entscheidung vom zuständigen Ministerium angewiesen, um weitere Schritte setzen zu können.“ Und das könnten noch einige Zeit dauern. „Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen“, heißt es vom Infrastrukturministerium.