Hotel Telegraph läuft gut an. 170.000 Euro werden in den Ausbau von Rad- und Wanderwegen investiert. Stadthotel war zum ersten Mal ausgebucht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 30. Juli 2020 (04:53)
Team des Tourismusverbandes. Geschäftsführer Harald Popofsits, Obmann Martin Ochsenhofer, Christiane Oswald, Karin Renner-Windisch, Christina Taucher, Nina Obojkovits, April Fasching ,Bürgermeister Georg Rosner, Hans Peter Neun mit Hotelier Klaus Glavanics.
Tourismusverband

Der Sommertourismus im Bezirk Oberwart, ist ähnlich, wie im Ländervergleich, im Juni wieder angelaufen. Burgenlandweit ist das Burgenland mit einem Minus von 34,6 Prozent mit einem blauen Auge davongekommen.

Im Tourismusverband Region Oberwart nützt man die „gute“ Stimmung jetzt, um nach vorne zu blicken. Neue Investitionen in die Rad- und Wanderinfrastruktur, Digitalisierung im Tourismus und auch die Auswirkungen der Coronakrise waren jetzt auch die Hauptthemen der Vorstandssitzung im neuen Hotel Telegraph von Klaus Glavanics in Oberwart, welches seit 1. Juli geöffnet hat.

Der Neo-Hotelier zieht auch eine erste positive Zwischenbilanz. „Das Hotel läuft gut an. Am vergangenen Wochenende waren wir auch das erste Mal ausgebucht. Noch besser ist das Geschäft im Restaurant angelaufen“, resümiert Glavanics, der am 7. und 8. August zu einem Tag der offenen Tür in sein Stadthotel einlädt.

Zurück zum Tourismus: „Wir haben den Verband wirtschaftlich gut durch die Krise geführt. Rechtzeitig wurden die Marketingmaßnahmen vorsichtig reduziert und auf die Hauptthemen E-Bike, Wandern oder Kellerstöckl konzentriert. Damit konnte der Verband seit Mai mehr Anfragen als je zuvor für einen Urlaub im Südburgenland erzielen“, erklärt Obmann Martin Ochsenhofer.

„Im 2. Halbjahr 2020 wird es daher eine Steigerung bei den Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr geben, am Ende des Jahres ist jedoch mit einem Rückgang von rund 30.000 Nächtigungen aufgrund des Lockdowns im 1. Halbjahr zu rechnen“, berichtet Geschäftsführer Harald Popofsits.

Um weiterhin ein einzigartiges Tourismusangebot anbieten zu können, investiert der Tourismusverband, gemeinsam mit den Mitgliedsgemeinden über 170.000 Euro gerade jetzt auch in Krisenzeiten in den Ausbau der Rad- und Wanderinfrastruktur. Auch innovative, digitale Lösungen oder Angebote zu neuen Themen wie Archäologie, Schlösserstraße oder E-Mobilität werden gemeinsam mit den Tourismuspartner im „Bottom-up-Prinzip“ entwickelt.