Interspar, Intersport und Co. für „EO Park“

Bis zum Frühjahr 2022 soll das neue Fachmarktzentrum vis-à-vis vom „eo“ in Oberwart fertiggestellt werden. Nur Interspar zieht früher ein.

Erstellt am 21. Januar 2021 | 05:10

Mit dem Spatenstich am Montag wurde der offizielle Baustart für den „EO Park“ eingeläutet. Im Zuge dessen hat man seitens der Rutter Immobilien Gruppe — die auch das „eo“ gebaut hat — die ersten Mieter präsentiert. Neben den schon Bekannten „L’Osteria“ und Intersport Pilz, der auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern ein Sporthaus mit dem Fokus auf Bike- und Outdoorabteilungen eröffnen wird, stehen auch das Fitnessstudio MoreFit sowie ein Flagshipstore der Firma HandyPartner MCI GmbH sowie ein 5.000 Quadratmeter großer Interspar plus Restaurant als Mieter fest.

Während Intersport nach der Eröffnung im „EO Park“, die Filiale in Unterwart schließt, bleibt Interspar im Unterwarter Industriegebiet erhalten. „Die Gesamtinvestitionskosten für den ‚EO Park‘ belaufen sich auf mehr als 45 Millionen Euro. Zu den 500 Arbeitsplätzen im ‚eo‘, schafft der ‚EO Park‘ mindestens 150 neue Stellen“, kündigt Stefan Rutter an. Die Übergabe des Geschäftes an Interspar erfolgt bereits im Herbst dieses Jahres. Die Eröffnung des „EO Park“ ist im Frühjahr 2022 geplant.

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„Der „EO Park“ ist klar auf große Fachmärkte ausgerichtet. Er soll mit Großflächen primär den Angebotsmix der Innenstadt und des eo ergänzen“, heißt es von Rutter.

Das ist auch für Bürgermeister Georg Rosner wichtig: „Ich freue mich, dass der Wirtschafts- und Handelsstandort Oberwart weiter an Kompetenz und Qualität gewinnt. Unsere Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zur Wirtschaftsmetropole des Südburgenlandes und der Ostregion entwickelt. Mit dem zusätzlichen Angebot sollen für die Kunden Wege in die großen Ballungszentren entfallen, damit wird auch die Regionalität unterstützt.“

Grüne kritisieren Bau des „EO Park“

Mit „völligem Unverständnis„ reagieren die Grünen auf den Bau des neuen Einkaufszentrums. „Unsere Ortskerne sterben aus für wenige Arbeitsplätze am Ortsrand, die wieder nur mit dem Auto erreichbar sind, die auf betonierten Parkplätzen stehen. In Zeiten der Klimakrise müssen wir aber jeden Quadratmeter Boden schützen, statt ihn zu versiegeln“, kritisiert der Grüne Landtagsabgeordnete und Bezirkssprecher Wolfgang Spitzmüller den Spatenstich in Oberwart.