Jim, der Blues und die große Suche nach den Ahnen

Erstellt am 30. Juni 2022 | 04:53
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8404838_owz26cari_sow_oho_jim_kahr_c_herbert_ho.jpg
Seine Großeltern sind 1910 vom Burgenland, Bezirk Oberwart, nach Chicago ausgewandert, jetzt gibt Jim Kahr back to the roots ein Konzert im Offenen Haus Oberwart.
Foto: Herbert Höpfl
Ein Bluesmusiker aus Amerika sucht seine Wurzeln. Jim Kahr gastiert mit Band im Offenen Haus Oberwart. Der Hauptgrund aber für seinen Besuch? Die Antwort auf die Frage: Woher komme ich eigentlich?
Werbung

Jim Kahr ist durch und durch Amerikaner. Er wurde in Chicago geboren, wuchs dort auf und ist in die Elektroblues-Szene hineingewachsen. Mit seinem Stil feierte der exzellente Bluesgitarrist Erfolge und brachte zahlreiche Blues-Platten heraus. Bereits in jungen Jahren spielte er mit bekannten Musikern, wie etwa Junior Wells, Buddy Guy, Koko Taylor, Champion Jack Dupree oder Jimmy Rogers. Stars wie John Lee Hooker oder Freddi King haben ihn engagiert.

Mit seinem Familiennamen und damit verbunden seinen Wurzeln auseinandergesetzt hat sich der bekannte Musiker allerdings sehr spät - und dabei festgestellt, dass seine Großeltern 1910 aus dem Burgenland nach Chicago ausgewandert sind. Jetzt ist er sozusagen „back to the roots“ im Burgenland. Gemeinsam mit seiner Band spielt er am Freitag, dem 1. Juli, um 20.30 Uhr, im Offenen Haus Oberwart und macht sich außerdem auf die Suche nach etwaigen Verwandten im Bezirk.

Unterstützt wird Jim bei seiner Ahnenforschung auch vom Team des Offenen Haus Oberwart und dessen Geschäftsführer Alfred Masal. „Wir wissen bislang nur, dass Jims Oma Anna Putz hieß und aus Grafenschachen stammte. Jim ist bereits im Lande, wir besuchen heute einen Heurigen mit ihm und wollen uns dann morgen, also Freitag, gemeinsam auf Spurensuche rund um Grafenschachen und Pinkafeld mit ihm machen. Über Unterstützung dabei würden sich alle Beteiligten freuen. Falls also jemand weiterhelfen kann oder sich gar professionell mit Ahnenforschung im Bezirk beschäftigt, bitte melden Sie sich!“

Werbung