„Kama Party“ sucht neue Heimat

Erstellt am 22. September 2022 | 05:31
Lesezeit: 3 Min
Ewald Tatar hofft auf Jänner
Ewald Tatar
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER
Das Offene Haus Oberwart (OHO) sieht sich nicht mehr als der richtige Veranstaltungsort. Veranstalter Ewald Tatar kündigt aber eine Fortführung in einer neuen Location an.
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Für Ewald Tatar, Chefveranstalter der Kama Party, kommt das Nein des Offenen Hauses Oberwart zur Durchführung weiterer Partys nicht überraschend. Bereits im Frühjahr habe man seitens des OHO angekündigt, keine weiteren Partys im Haus haben zu wollen.

Trotzdem hat Tatar bis zum Schluss versucht, die Location zu halten und sogar eine höhere Miete angeboten. Für das OHO steht aber fest: Wir sind nicht gegen die Kama Party als Veranstaltung. Das Haus hat nun viele Jahre die Kama Party beherbergt, aber nun ist der Punkt gekommen, wo sich unsere Aufgaben immer mehr in Richtung Kunstbetrieb verschoben hat, sodass eine Großveranstaltung, wie diese die zeitlichen, personellen und räumlichen Dimensionen im Programmverlauf weit überspannt.

Das teilte der OHO-Vorstand den Organisatoren rund um Tatar mit und besiegelte somit das Aus für die Zusammenarbeit. Zudem sei man seitens des OHO überrascht, nach den vielen Diskussionen um die Miete, die scheinbar immer zu hoch war, dass Tatar plötzlich unbedingt im Offenen Haus Oberwart weiterfeiern will und plötzlich dafür Himmel und Hölle in Bewegung setzt, als würde es keine andere Location in Oberwart und Umgebung geben.

Lärmbelästigung war immer Thema

Immer wieder waren auch Lärmbelästigungen und die stark verschmutzen Räumlichkeiten nach den Partys Gesprächsstoff zwischen dem Veranstalter und dem OHO, das nur als Vermieter der Location auftrat. Für Tatar steht allerdings fest, wie er im Gespräch mit der BVZ sagt, dass „wir auf der Suche nach einer neuen Heimat, bevorzugt in Oberwart sind und bereits mehrere Locations ins Auge gefasst haben.“

Die Entscheidung des OHO wird man akzeptieren, so Tatar, allerdings nicht respektieren. „Leider sind Gegenvorschläge meinerseits, die Entscheidung eventuell doch noch zu beeinflussen, quasi unbeantwortet versandet. Sehr schade“, erklärt der Eventveranstalter, der den Kama-Fans aber eine Fortführung der beliebten Partyreihe verspricht.

Schon in der ersten Oktoberwoche will man fündig geworden sein, „um vor der Weihnachtsparty noch eine Kama Party zu veranstalten“, so Tatar.

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