Katze „wohnt“ am ARBÖ-Stützpunkt

Erstellt am 10. April 2022 | 05:21
Lesezeit: 3 Min
Sie hat keinen Namen, aber definitiv das Kommando in der ARBÖ Zentrale: Seit die Samtpfote am Stützpunkt in Oberwart eingezogen ist, ist die kleine Tigerin dessen Highlight.
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Die Geschichte beginnt sehr „viel ähnlich“, wie alle Geschichten, die mit zugelaufenen Katzen zu tun haben, die anfangs keiner haben wollte – und kurze Zeit später niemand mehr hergeben will: „Ich glaube, es war im Mai letzten Jahres, als die Katze hier bei uns am ARBÖ Stützpunkt zum ersten Mal aufgetaucht ist.

Sie war halt einfach da. Und dann auch am nächsten Tag und tags darauf und zack, eh man sich´s versieht, wird man sie nicht mehr los“, erinnert sich Stützpunktleiter Wolfgang Gröller schmunzelnd und deutet mit einem Kopfnicken Richtung Fußboden, wo zwar kein schnurrender Stubentiger zu finden ist, sehr wohl aber mehrere bunte Fressnäpfe, randvoll gefüllt mit Leckereien für den flauschigen Mitarbeiter auf vier Pfoten. Selbstverständlich sorgen alle acht ARBÖ Mitarbeiter in Oberwart regelmäßig für Whiskas oder Brekkies-Nachschub.

„Der ein oder andere liefert halt ein bisserl speziellere Leckereien, weil unsere Katze liebt Katzenpudding mit Vanille-Geschmack“, verrät Gröller dabei augenzwinkernd. Die zugelaufene Katze „wohnt“ mittlerweile am Stützpunkt, hat ihr Kuschelplatzerl bei Sekretärin Michaela Levonyak und streunt sonst im Büro, in der Werkstatt und am Gelände rum, ganz wie es Katzen in der Regel handhaben: Wie es ihr gefällt!

Bei den Kunden ist die Samtpfote längst ein beliebtes Highlight und lässt sich auch gerne mal streicheln. „Sie ist wirklich sehr verschmust. Nur auf den Arm genommen werden, das taugt ihr nicht so“, weiß Michaela Levonyak.

Rund zwei Jahre jung ist die Katze, die von den Mechanikern bis hin zur Reinigungskraft und den ARBÖ-Mitgliedern mittlerweile heiß geliebt wird. Dass „Madame“ zu Kommen und Gehen pflegt, wie ihr beliebt, steht dabei außer Frage. Eine richtige Katze eben, denn beim ersten geplanten Fotoshooting für die BVZ kreuzt sie partout nicht auf. Einen Namen hat die neue Mitarbeiterin übrigens bis heute nicht. „Wir rufen sie manchmal Mausi oder Muzzi, aber auf einen Namen festgelegt haben wir uns nie.“

Zwar ist die Stützpunkt-Katze demzufolge auch nicht unbedingt die verlässlichste Mitarbeiterin des ARBÖ Oberwart-Teams, dafür aber definitiv die beliebteste. „Viele Kunden und Kundinnen kennen die Katze bereits und wissen, dass sie quasi zum Inventar gehört.“

Dass „Muzzi-Mausi“ selbstverständlich bereits eine Vorliebe für Autos entwickelt hat, war angesichts ihres auserkorenen Zuhauses nur eine Frage der Zeit.

Als blinder Passagier unterwegs

„Es lässt sich jetzt zwar noch keine Tendenz hinsichtlich einer Vorliebe zu einer bestimmten Automarke erkennen, aber mitgefahren ist sie bereits – wenn auch unfreiwillig“, erzählt der Stützpunktleiter lachend.

„Die Katze dürfte bei einem Service an einem Auto unbemerkt reingeklettert sein. Der Besitzer hat sie dann zuhause in seinem Auto entdeckt und Gott sei Dank gleich wieder zu uns zurückgebracht.“

Bleibt zu hoffen, dass das ARBÖ-Team vom Stützpunkt in Oberwart auch weiterhin auf die flauschige Unterstützung auf vier Pfoten zählen kann, denn eine Werkstatt ohne Katze, ist wirklich nur das halbe Service.

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