Koch-Lefevre bekam Gender-Förderpreis. Um Bachelor- oder Masterarbeiten, die Frauenthemen behandeln zu fördern und zu belohnen, lud Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf ein, Arbeiten mit feministischem Bezug für den Förderpreis im Referat Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung der Landesregierung einzureichen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 04. September 2020 (06:33)
Gender-Förderpreis. Susanna Koch-Lefevre sicherte sich den ersten Preis. Der zweite Preis ging an Daniela Fehringer-Hager, dritte Preis an Jelena Glavas-Dzijan. Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf übergab den Preis.
Büro Eisenkopf

Der erste Preis im Wert von 1.500 Euro erging an Susanna Koch-Lefevre aus Oberwart, die in ihrer Arbeit die Sozialisation von Fußballspielerinnen behandelte. „Für Mädchen ist es heute keine Seltenheit mehr, in die Männerdomäne Fußball einzudringen. Allerdings unterscheidet sich die Sozialisation junger Fußballerinnen meist erheblich von einer ‚typischen Mädchensozialisation“, schildert Koch-Lefevre. Die Arbeit filtert diese Unterschiede heraus. Schließlich wird aufgezeigt, welchen Vorurteilen und Diskriminierungen sowie Identitätskonflikten sich Fußballerinnen gegenübersehen.

„Viele Erkenntnisse aus den Arbeiten helfen auch der Politik, für Frauen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Eisenkopf. Der Förderpreis wird auch im Jahr 2021 wieder vergeben. Infos: www.burgenland.at