Krankenhaus kämpft mit Personalmangel

Erstellt am 03. Februar 2022 | 05:32
Lesezeit: 2 Min
Krankenhaus Oberwart Pläne für Neubau eingereicht Symbolbild
Das Krankenhaus Oberwart
Foto: BVZ
Auf der Internen im Krankenhaus Oberwart musste eine Station gesperrt werden. Auswirkungen auf den Betrieb hat das allerdings nicht.
Werbung

Seit einigen Tagen ist eine Station der Internen Abteilung im Oberwarter Krankenhaus gesperrt. Der Grund: die Omicron-Welle und viele Krankenstände im Personal. Das bestätigt man auch seitens der Krages, weißt jedoch daraufhin, dass man die PatientInnen auf andere Stationen verlegt habe und die Sperre keine Auswirkungen auf die Behandlung habe. Man erspare sich durch die kurzfristige Schließung gewisse Diensträder im Personal.

Ansteckungen im Krankenhaus selbst habe es, so die Krages, in letzter Zeit kaum bis gar nicht mehr gegeben. Die „angespannte Personalsituation“ sei jedoch deutlich im ganzen Haus zu spüren. Durch die ansteckendere Omicron-Variante komme es zu ausdrücklich mehr Krankenständen.

OP-Termine können schwer eingehalten werden

Daher könne das geplante OP-Programm auch weiterhin nur „sehr behutsam“ geplant und durchgeführt werden. Man sei nach wie vor dabei, verschobene Termine aufzuholen und könne weiterhin niemandem zu 100 Prozent versprechen, dass Termine eingehalten werden. In den meisten Fällen passiere das aber, hier gehe es um Ausnahmen.

Aufgrund der geringeren Anzahl an geplanten Operationen habe man kürzlich auch eine weitere Covid-Station vorbereitet. Eine Bettenstation der Orthopädie und Traumatologie sei für Covid-PatientInnen reserviert, sollte es in den nächsten Tagen und Wochen zu einer steigenden Hospitalisierungsrate kommen.

Mit einem Peak rechne man, in den nächsten zwei Wochen. Dann soll das „Normalprogramm“ wieder schrittweise gestartet werden, heißt es seitens der Krages auf Nachfrage der BVZ.

Werbung