Krankenhaus-Neu: Poker um Zufahrt. Die Trasse, die vom Kreisverkehr an der B63a zum neuen Krankenhaus führt, soll in den nächsten Wochen festgelegt werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Januar 2021 (04:11)
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„In den nächsten Wochen soll die Variante für die Zufahrt zum neuen Krankenhaus, welches 2024 in Betrieb gehen wird, feststehen“, kündigt Baudirektor Wolfgang Heckenast gegenüber der BVZ an.

Die geplante Zufahrtsstraße soll mittels des im Vorjahr fertiggestellten Kreisverkehres direkt an die B63a angebunden und in Richtung Norden beziehungsweise Nordwesten zum neuen Krankenhauskomplex geführt werden. Die bisherige Hauptzufahrt über die Dornburggasse (derzeit Landesstraße L269) soll als Landesstraße aufgelassen und die betreffende Verkehrsverbindung ins Gemeindestraßennetz der Stadtgemeinde Oberwart übernommen werden.

Mitte Jänner wird es ein Gespräch zwischen Baudirektion und Stadtgemeinde geben, wo die letzten Details geklärt werden sollen.

Was bereits jetzt fix ist, „die Zufahrt zum Krankenhaus wird bis zur Fertigstellung des Neubaus weiterhin über die Dornburggasse geführt“, heißt es von der Baudirektion.

Wie die BVZ berichtete, gab es im Herbst des Vorjahres Proteste von Anrainern der Oberwarter Dornburggasse, die gegen den steigenden Verkehr mobil gemacht haben. Eine Forderung der Anrainer war damals, die offizielle Zufahrt zum Krankenhaus über die Umfahrung zu leiten. Weil es aber noch keine Trasse gibt, sondern nur einen Güterweg zwischen B63a und Spital, konnte diese Bitte nicht erfüllt werden. Dafür hat man in der Zwischenzeit ein Geschwindigkeitsmessgerät in der Dornburggasse aufgestellt und die Kanaldeckel erneuert.