Kurzparken: Zahlen mit dem Handy

Beschlüsse für Neuerrichtung der Stocksportanlage und des Tennisplatzes in Oberwart stehen bei Gemeinderatssitzung ebenfalls am Programm.

Erstellt am 06. Mai 2021 | 05:15
Parken Symbolbild
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Foto: Vereshchagin Dmitry, Shutterstock.com

Am kommenden Dienstag, dem 11. Mai (19.30 Uhr/Sporthalle) tagt der Gemeinderat und eines steht bereits vorab fest: die Sitzung wird sportlich. Konkret geht es nämlich unter anderem um die Neuerrichtung der Stocksporthalle und des Tennisplatzes auf dem Messegelände (die BVZ berichtete). Stadtchef Georg Rosner (VP) will sich vor der Sitzung noch nicht näher in die Karten schauen lassen, verrät aber bereits vorab: „Wir haben uns, schneller als erwartet, mit beiden Vereinen geeinigt. Der Errichtung von beiden Sportanlagen steht bei positivem Gemeinderatsbeschluss nichts mehr im Wege.“

Ursprünglich wollte man mit dem Bau der neuen Sportanlagen erst starten, wenn man auch den Bau der neuen Volksschule beginnt (frühestens 2022). Dass es jetzt schneller gehen könnte, sei kein Problem, im Gegenteil. Amtsleiter Roland Poiger dazu: „Wir haben beide Sportanlagen im Budget drinnen. Eine Ausschreibung zu einem früheren Zeitpunkt ist kein Problem für uns.“

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Ebenfalls beschlossen werden soll eine Adaptierung der Verordnung Kurzparkzone Bewirtschaftungszone „Krankenhaus“. Seit etwas mehr als einem Jahr hebt die Stadtgemeinde rund um das Krankenhaus Gebühren für das Parken ein. Ein Zwischenziel — die Entlastung von Anrainern rund um die neuralgischen Punkte — habe man erreicht. Jetzt folgt der nächste Schritt: Die Parkraumbewirtschaftung sei nämlich noch nicht abgeschlossen, auch wenn man eine Ausweitung auf die Innenstadt aktuell noch ablehnt.

Dafür könnten rund ums Krankenhaus weitere Straßenzüge dazukommen. Fest steht aber, dass man bis zum Sommer Handyparken im Bewirtschaftungsgebiet möglich machen will, „vor allem um es für die Menschen zu vereinfachen, die im Zuge ihres Arzt- oder Krankenhausbesuches ständig zum Parkautomaten laufen müssen, um das Ticket zu verlängern.“

Mit A1 hat man bereits einen Partner gefunden. Mit dem Gemeinderatsbeschluss soll die Verordnung geändert werden. Starten könnte man frühestens in sechs Wochen, spätestens aber im Sommer, heißt es von Poiger auf Nachfrage der BVZ.