Leonidas Mouratidis: „Zeit für die Familie“. 45 Jahre lang war er Arzt mit Leib und Seele, nun geht der beliebte Lungenspezialist Leonidas Mouratidis in Pension.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 17. Juni 2017 (09:43)
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Verlässt nach 30 Jahren seine Ordination und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Lungenfacharzt Leonidas Mouratidis.
BVZ, Leeb

Mit einer kleinen Ordination und einem Patienten hat Leonidas Mouratidis am 13. Feber 1987 begonnen. Nun, nach insgesamt 45 Dienstjahren — 30 davon in seiner eigenen Praxis — geht der allseits bekannte und beliebte Lungenfacharzt mit 30. Juni in Pension. Mit 75 Jahren freut er sich auf den Ruhestand, verlässt seine Ordination aber auch mit einem weinenden Auge. „Viele meiner Patienten waren über viele Jahre bei mir. Da sind natürlich auch Freundschaften entstanden“, sagt Mouratidis. Dass er seine Arbeit nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr gut gemacht hat, beweist eine Umfrage der burgenländischen Ärztekammer, die den Lungenspezialisten als einen der beliebtesten Fachärzte in den Jahren 2015 und 2016 ausweist.

Einen Nachfolger hat Mouratidis auch schon gefunden, dieser wird vorerst bis Jahresende in den bestehenden Räumlichkeiten weitermachen. Telefonnummer und Adresse bleiben also bis auf Weiteres gleich. Vor dem Pensionsschock hat er keine Angst. „Ich habe lange Jahre gearbeitet, oft auch viel zu viel. Jetzt freue ich mich auf die Zeit, die ich mit meiner Frau und meiner Familie verbringen kann“, sagt Mouratidis abschließend.