Marc Seper wechselt von Diakonie zur KRAGES. Mit 26 Jahren wurde Marc Seper Geschäftsführer der Diakonie Südburgenland. Acht Jahre später steht ein Abschied bevor.

Von Carina Fenz. Erstellt am 05. November 2020 (06:09)
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Diakonie Südburgenland Chef Marc Seper wird neuer Kaufmännischer Leiter des Krankenhauses Güssing.
BVZ

Ziemlich genau acht Jahre war Marc Seper Geschäftsführer der Diakonie Südburgenland. Mit damals 26 Jahren war er auch einer der jüngsten Geschäftsführer des Burgenlandes und seit dem für rund 150 Mitarbeiter verantwortlich.

Jetzt hat er sich entschieden das Unternehmen Ende Jänner 2021 zu verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, nämlich bei der Burgenländischen Krankenanstaltengesellschaft (KRAGES). „Mit viel Engagement ist es uns in den letzten Jahren gelungen, die Diakonie Südburgenland zu einem modernen Dienstleister im Sozialbereich zu machen“, blickt Seper auf seine bisherige Karriere zurück.

Die Diakonie Südburgenland betreibt zwei Altenheime in Oberwart und Pinkafeld, den Seniorengarten und das Demenzzentrum Oberwart, bietet Hauskrankenpflege und Essen auf Rädern an. „Gerade in den letzten Monaten der Corona-Krise haben wir mit großen Herausforderungen zu kämpfen, um die Sicherheit der Bewohner, Mieter, Klienten und Mitarbeiter zu gewährleisten“, erklärt Seper, der aber eine neue Herausforderung als Beweggrund für seinen Abschied bei der Diakonie nennt.

Seine neue Aufgabe als Kaufmännischer Leiter des Krankenhauses Güssing tritt Seper mit 1. Feber 2021 an, wo er Reinhard Hallemann nachfolgt, der sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. „Der Abschied tut weh, weil es eine unglaublich schöne und lehrreiche Zeit mit einem tollen Team war, aber die Chance auf eine neue berufliche Herausforderung hat mich dazu bewogen mich beruflich neu zu orientieren“, erklärt Seper im Gespräch mit der BVZ.

Seine Nachfolge als Geschäftsführer der Diakonie Südburgenland soll in den kommenden Wochen entschieden werden. „Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Derzeit führen wir sehr konkrete Gespräche und manchmal geht es schneller, als man erwartet“, erklärt Pfarrerin Sieglinde Pfänder, Geschäftsführerin der Diakonie Burgenland und Mitglied des Presbyteriums Muttergemeinde Oberwart, welche die Nachfolge entscheiden wird.

Der Wechsel vom Sozialbereich in den Gesundheitsbereich soll bei Seper fließend erfolgen. Bis 31. Jänner wird er seiner Position als Geschäftsführer der Diakonie noch ausüben, ehe er am 1. Feber in Güssing durchstartet.