Neuer Einkaufstempel wird grüner als das „EO“

Erstellt am 03. März 2022 | 05:09
Lesezeit: 3 Min
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Grundlage der Planung des EO PARKS ist ein klimaaktives Material- und Bepflanzungskonzept sowie ein tierorientiertes Grün- und Freiraumkonzept. Dabei wurden über 100 heimische Bäume gepflanzt. Am Bild: Stefan Rutter, Geschäftsführer der Rutter Immobilien Gruppe, EO-Centermanagerin Alexandra Wieseneder und Bürgermeister Georg Rosner.
Foto: C. Fenz
Nachhaltigkeit spielt bei der Errichtung des Oberwarter EO PARKS eine große Rolle. 100 Prozent Ökostrom, 100 Bäume und die größte Elektrotankstelle für Pkw und Fahrräder im Südburgenland sollen der Natur etwas zurückgeben, was ihr durch die Versiegelung von Flächen genommen wurde.
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„Wir entwickeln nachhaltige Immobilien und investieren aus Überzeugung viel mehr als nur die vorgeschriebenen Umweltstandards“ — es klingt schon beinahe nach einer Rechtfertigung, mit der Geschäftsführer Stefan Rutter die Unternehmensphilosophie der Rutter Immobilien Gruppe darlegt.

Konkret geht es um den derzeit im Bau befindlichen EO PARK, der Mitte Mai eröffnet werden soll. Mit klimaaktiven Materialien- und einem Bepflanzungskonzept sowie einem tierorientierten Grün- und Freiraumkonzept will man der Natur etwas zurückgeben. 100 heimische Bäume sollen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten und als Schattenspender und Feinstaubfilter dienen.

Nachhaltiges Baustellenmanagement

Bereits in der Baustellenabwicklung, so Rutter, war Nachhaltigkeit ein großes Thema. „So wurde die abgetragene Erde nur wenige Meter vom Bauplatz entfernt wieder aufgebracht und dient weiterhin als hochwertiger Ackerboden. Diese Nähe zum Bauplatz hat die Lkw-Fahrten auf ein Minimum reduziert“, erklärt Rutter.

Man habe dazugelernt, beim Bau des „EO“ sei das noch ganz anders gewesen. Der neue EO PARK wird künftig mit 100 Prozent Ökostrom gespeist, der zu 85 Prozent aus Wasserkraft und rund 10 Prozent aus Windenergie besteht, weiters aus Biomasse und Sonnenenergie.

Am Dach wird eine Photovoltaikanlage errichtet, die große Teile der Anlage völlig energieautark mache.

Die Beheizung erfolgt über das Fernwärmenetz. Weiters wird es zehn Kfz-E-Ladestellen, davon vier Supercharger sowie drei E-Bike-Ladestationen geben.

Der Park erhält darüber hinaus 50 Radabstellplätze. Ein neuer Fußweg zum EO bindet den Einkaufspark an vorhandene Bushaltestellen an.

Nachhaltigkeit ist auch für Bürgermeister Georg Rosner eines der wichtigsten Anliegen, der die „Versiegelung der Flächen nicht schönreden möchte.“ „Beim EO PARK ist es trotz Versiegelung gelungen, nachhaltig zu denken“, lobt Rosner die gesetzten Akzente und spricht von einem „Vorzeigeprojekt.“ Die Maßnahmen des EO PARKS würden zudem perfekt in die Nachhaltigkeitsoffensive der Stadt passen, die in Zukunft noch mehr an Fahrt aufnehmen soll, so Rosner.

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