Neuer Roboter für die Berufsschule. Ein neuer „Industrie-Schulungs-Roboter“ soll die Schüler der Berufsschule Oberwart fit für Jobs in der Industrie machen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. Juni 2019 (16:45)
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Ingrid Puschautz-Meidl (Industriellenvereinigung), AK-Regionalstellenleiter Christian Drobits, Landesrätin Daniela Winkler, Bürgermeister Georg Rosner, Sandra Steiner (Bildungsdirektion) und Direktor Norbert Seldte.
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Roboter übernehmen in vielen industriellen Anwendungen die Aufgabe, Werkstücke und Baugruppen handzuhaben und zu montieren. Für die Schüler der Berufsschule in Oberwart ist es unumgänglich, technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. Deshalb wurde nun ein neuer „Industrie-Schulungs-Roboter“ vorgestellt, mit dem der Unterricht noch praxisnäher gestaltet wird.

„Er ist für die Industrie sehr wichtig. Wir können hier sämtliche andere Robotersprachen fahren und viel für die Industrie anbieten“, erklärt Direktor Norbert Seldte und meint weiter: „Wir versuchen, jeden zum Abschluss zu bringen. Die einzige Bedingung dabei ist, dass es der Schüler auch selbst will.“

Der neue „Industrie-Schulungs-Roboter“.
LMS/Daniel Fenz

Landesrätin Daniela Winkler bedankt sich auch bei der Gemeinde: „Es ist wichtig, dass Lehrlinge gut ausgestattet und immer ‚up to date‘ sind. Es freut mich sehr, dass die Schüler die modernste Ausbildung bekommen. Die Wirtschaft weiß, was gebraucht wird, hier können es die Schüler vorab schon anwenden.“ Sandra Steiner vom Landesschulrat meint dazu: „Die duale Ausbildung ist wichtig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Wer im Burgenland eine Lehre beginnt, bekommt auch eine berufsorientierte Ausbildung.“

Bürgermeister Georg Rosner sieht die Berufsschule in Oberwart als wichtigen Faktor in seiner Stadt. „Die Industrie befindet sich mitten in der Schule. Wir beschäftigen uns schon lange damit“, so Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland. AK-Regionalstellenleiter Landtagsabgeordneter Christian Drobits ist überzeugt: „Wir benötigen Facharbeiter und müssen ihnen das auch vorleben. Der Lehrling muss im Mittelpunkt stehen.“