Neues Fachmarktzentrum nimmt Formen an. Neben dem eo entsteht ein neues Einkaufszentrum. Interessenten gibt es viele, mit Intersport steht auch der erste Mieter fest.

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. September 2019 (04:28)
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Symbolbild

Mehr als ein Jahr ist es her, dass die Pläne für ein neues Einkaufs- und Fachmarktzentrum vis a vis des Einkaufszentrums eo bekannt wurden. Als treibende Kräfte hinter dem Bau stehen Johann Grandits und Stefan Rutter, der auch schon das eo nach Oberwart brachte. Der Gemeinderat hat im Juni des Vorjahres die Umwidmung der rund fünf Hektar großen Flächen in Bauland-Betriebsgebiet einstimmig beschlossen. Eine weitere Fläche in diesem Gebiet mit rund 1,7 Hektar wurde bereits 2016 umgewidmet.

„Die Pläne sollen noch im heurigen Jahr präsentiert werden"

Auf Nachfrage der BVZ hat Grandits bestätigt, dass das Projekt in der Endphase der Genehmigung steht. „Die Pläne sollen noch im heurigen Jahr präsentiert werden. Dann können wir auch schon sagen, wie groß das Einkaufs- und Fachmarktzentrum werden soll“, wollte sich der Bauherr nicht zu viel entlocken lassen. Auch wenn die Pläne noch „geheim“ sind, steht mit dem Sportartikelhändler „Intersport Pilz“ ein erster Interessent fest.

„Wir haben unseren Vermieter am aktuellen Standort bereits darüber informiert, dass wir, sollte das neue Fachmarktzentrum vis a vis des Einkaufszentrums eo gebaut werden, wovon wir ausgehen, mit Herbst 2020, aber spätestens 2021, ausziehen werden“, erklärt Bernhard Pilz im Gespräch mit der BVZ.

Auf die Frage, ob es auch weitere Interessenten gibt, sagt Grandits: „Einige Geschäfte haben wir schon, aber wir können noch nichts sagen welche. Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck an den Plänen, um alle Genehmigungen zu erhalten.“

Bodenversiegelung als Nebengeräusch

Bürgermeister Georg Rosner dazu: „Es freut mich natürlich, dass die Stadt weitere Shops und somit auch Arbeitsplätze bekommt. Das durch den Bau weiterer Boden versiegelt wird, ist das unschöne Nebengeräusch.“

Weiter offen ist auch, wie man in der Oberwarter Innenstadt den steigenden Betriebsansiedelungen am Standtrand die Stirn bieten will. „Der angekündigte City-Manager soll kommen. Die Einstellung wurde aufgrund von wichtigen personellen Entscheidungen in der Stadtgemeinde (Anm. neuer Amtsleiter) verschoben, aber nicht von der Agenda gestrichen“, so Rosner. Dieser soll neben der Organisation von Veranstaltungen, wie einem Stadtfest, auch für Betriebsansiedelungen und Wirtschaftsförderungsprogramme zuständig sein.

EKO: Bemühen uns um Kontaktaufnahme

Die „Baustelle“ EKO ist ein weiterer Punkt, den Stadtchef Rosner, „in Angriff nehmen will.“ „Wir bemühen uns um eine Kontaktaufnahme mit dem Eigentümer. Leider ist uns das bisher noch nicht gelungen“, erklärt Rosner die verfahrene Situation.