ÖAMTC-Flugrettung: 1.096 Einsätze für Christophorus 16. Der in Oberwart stationierte Christophorus 16 wurde im vergangenen Jahr insgesamt 1.096-mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 03. Januar 2019 (14:10)
BVZ/Vanessa Bruckner
Der Christophorus 16

"Wenn ein Kind oder ein Erwachsener schwer erkrankt oder verletzt ist, kommt es auf jede Minute an", weiß Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Oberstes Ziel der Notarzthubschrauber-Crews ist immer, qualitativ hochwertige medizinische Hilfe direkt und rasch zu den Patienten zu bringen."

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2018 internistische Notfälle mit rund 45 Prozent aller Einsätze der häufigste Grund für die Alarmierungen von Christophorus 16. Mit Abstand folgen Einsätze nach Unfällen, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben. Knapp acht Prozent der Einsätze erfolgten nach Unfällen im Straßenverkehr. "Die hohe Anzahl an Einsätzen sowie das breitgefächerte Einsatzspektrum zeigen, wie wichtig der ÖAMTC-Notarzthubschrauber für eine lückenlose medizinische Versorgung der Region ist", führt Kraxner aus.

"Insgesamt hat die Einsatztätigkeit der ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2018 wieder zugenommen", hält Kraxner fest. "Unsere Hubschrauber flogen österreichweit 18.424 Einsätze. Das sind 162 mehr als im Jahr 2017 und 154 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015."Möglich gemacht haben diese eindrucksvolle Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugretter der ÖAMTC-Flugrettung. "Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit dem Roten Kreuz ist im Burgenland ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft", bedankt sich Reinhard Kraxner bei der Partnerorganisation.

11.000 Einsätze für Christophorus 16

Bereits im Juli flog Christophorus 16 seinen 11.000. Einsatz seit der Stationierung in Oberwart am 1. Mai 2005. Somit wurde eindrucksvoll die Notwendigkeit des Stützpunktes in Oberwart bestätigt.