ÖAMTC-Stützpunkt: Neubau wird geplant. Der Standort in Oberwart ist zu klein geworden. Der ÖAMTC plant deshalb einen Neubau für 2020.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 23. Januar 2019 (06:01)
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Akuter Platzmangel. 27 Mitarbeiter, neue Serviceleistungen und eine in die Jahre gekommene Bausubstanz: Der im Jahr 1985 errichtete ÖAMTC-Stützpunkt soll verlegt und durch einen Neubau ersetzt werden.
Vanessa

Erst vor drei Jahren wurde die Halle des Oberwarter ÖAMTC-Stützpunktes saniert und modernisiert. Und trotzdem: mittlerweile ist es eng geworden in den Räumlichkeiten. Zu eng.

Regionalleiter Rudolf Leeb erklärt: „Im letzten Jahr haben wir in Oberwart den Prüfdienst und auch den Pannendienst und die damit verbundenen Serviceleistungen ausgebaut und spezialisiert. Außerdem wird der Pannendienst für die drei Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf ausschließlich von der Oberwarter Zentrale aus befahren. Dafür haben wir einen Container aufgestellt und auch einen provisorischen Parkplatz errichtet. Und trotzdem reicht es nicht.“

Das bedeutet: Das Areal des ÖAMTC platzt aus allen Nähten. Vor allem auch deshalb, weil man mit den neuen Dienstleistungen auch neue Mitarbeiter aufgenommen hat. „Und wir könnten noch mehr Dienstleistungen anbieten, wenn wir den nötigen Platz dafür hätten“, weiß Leeb.

Deshalb steht jetzt ein kompletter Neubau der Oberwarter ÖAMTC-Zentrale im Raum. „Wir sind bereits auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück und arbeiten an Vergleichsplänen mit anderen Stützpunkten“, verrät der Regionalleiter, der anfügt: „Ein Standort im Einzugsbereich des eo wäre interessant, aber die Grundstücke dort sind rar. Wir sind aber auch in Gesprächen mit Grundstückseigentümern in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Stützpunkt.“

27 Mitarbeiter sind derzeit beim ÖAMTC Oberwart beschäftigt. Die endgültige Entscheidung für den Neubau und der Grundstückskauf sollen noch 2019 über die Bühne gehen. Der Start für den Neubau ist für 2020 anberaumt.