Offene Jugendarbeit startet

Erstellt am 21. April 2022 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Stadtchef Georg Rosner, SOS-Kinderdorfleiter Marek Zeliska und Sozialarbeiter René Wagner.
Foto: BVZ
Mit 1. Mai startet das gemeindeübergreifende Pilotprojekt auch in Oberwart. René Wagner ist dabei erster Ansprechpartner für die Jugendlichen.
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In vielen Gemeinden ist sie bereits zum unverzichtbaren Teil der modernen kommunalen und regionalen Jugendpolitik geworden: Die Rede ist von der Offenen Jugendarbeit, die es in einem gemeindeübergreifenden Pilotprojekt, — in Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf — seit dem Jahr 2020 in Pinkafeld gibt und mit 1. Mai auch in Oberwart startet.

Finanziell gefördert wird das Projekt auch vom Land Burgenland.

Der ausgebildete Sozialpädagoge René Wagner wird dabei die erste Anlaufstelle für Jugendliche sein. Man will Projekte und Veranstaltungen auf die Beine stellen, um die Freizeitgestaltung noch stärker zu attraktiveren.

Vorrangig ist Wagner jetzt einmal als Streetworker im Einsatz, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. „Es geht darum herauszufinden, was die Jugend braucht, wo der Schuh drückt und welche Angebote gefragt sind“, erklärt der ausgebildete Diplom Sozialpädagoge.

In weiterer Folge will man ein Netzwerk für die Jugend aufbauen und auch als Vermittler fungieren. „Es geht hier um Unterstützung für Eltern, Lernhilfe oder Freizeitgestaltung“, erzählt Wagner, der die offene Jugendarbeit als bedeutend, empfindet, „denn es ist ganz wichtig, auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen und als Ansprechpartner zu fungieren und unterstützend zur Seite zu stehen.“

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