Parken: Ziel ist erreicht

Seit einem Jahr hebt die Stadtgemeinde rund ums Krankenhaus Parkgebühren ein. Abgeschlossen ist die Parkraumbewirtschaftung aber noch nicht - im Gegenteil.

Erstellt am 28. Februar 2021 | 06:33
Parken Parkplatz Symbolbild
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Foto: Shutterstock.com, pedrosala

OBERWART Seit etwas mehr als einem Jahr hebt die Stadtgemeinde rund um das Krankenhaus Gebühren für das Parken ein. Wie viel Euros, die bislang ausgestellten Strafzettel in die Gemeindekasse gespült haben, wollte man seitens der Stadt nicht bekannt geben. Aber: „Es ist uns nie ums große Geld gegangen, sondern immer nur darum, endlich Ordnung an den neuralgischen Punkten, rund um das Krankenhaus und das Gesundheitszentrum, zu haben und auch, um die betroffenen Anrainer zu entlasten“, erklärt Stadtchef Georg Rosner im Gespräch mit der BVZ.

Die Bilanz nach einem Jahr fällt für Rosner positiv aus: „Es gab teilweise Unmut, aber mehr positive Rückmeldungen, vor allem beim Gesundheitszentrum. Das Ziel haben wir also erreicht. Erfolge zeigen sich auch in jenen Straßenzügen, die nicht bewirtschaftet werden, für die jedoch eine Kurzparkzone verordnet wurde, denn dort konnte ebenfalls eine Erleichterung für die Anrainer erzielt werden“, heißt es von Rosner.

Bewirtschaftung ist noch nicht abgeschlossen

Wie bereits im Feber des Vorjahres angekündigt, wurde und wird die Situation laufend evaluiert. „Die Parkraumbewirtschaftung der Stadtgemeinde Oberwart ist keineswegs abgeschlossen, weitere Schritte, weitere Straßenzüge, weitere Gebiete können folgen. Die Erfahrungen aus einem Jahr Parkraumbewirtschaftung werden natürlich in die Planungen mit einfließen“, gibt man sich vorsichtig zurückhaltend.

Was bereits jetzt feststeht, ist, dass die gebührenpflichtigen Parkplätze besser gekennzeichnet werden. „Wir werden die Flächen, wie es auch in anderen Städten üblich ist, zukünftig mit blauer Farbe markieren“, weiß Bürgermeister Georg Rosner.

Thema wird die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auch in der nächsten Verkehrsausschusssitzung sein. Stadtchef Rosner wird konkreter: „Hier soll es vor allem um die Schulgasse und das Pinkaufer gehen, die nach wie vor von ‚Wildparkern‘ genützt werden.“

Vorerst keine Gebühren in der Innenstadt

Innerstädtisch will man „vorerst“ nicht über eine Parkraumbewirtschaftung seitens der Gemeinde sprechen, zumindest wenn es nach Stadtchef Rosner geht. „Wir merken, wahrscheinlich auch angesichts der vielen Lockdowns in den letzten Monaten, dass die Frequenz deutlich zurückgegangen ist.“