Parkverbot rund ums Krankenhaus: Anrainer sind am Wort. Bürgermeister Georg Rosner informierte Anrainer zum bevorstehenden Parkverbot rund ums Krankenhaus.

Von Carina Fenz. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:00)
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Ab Jänner soll der Parkraum rund um das Krankenhaus bewirtschaftet werden.
BVZ

Das Interesse war groß, als Bürgermeister Georg Rosner am Montagabend zur Infoveranstaltung zur bevorstehenden Parkraumbewirtschaftung rund ums Krankenhaus eingeladen hatte. Knapp 120 Anrainer und Mieter sind gekommen und die hatten auch viele Fragen.

Die meisten Fragen kamen von Mietern des Oberwarter Gesundheitszentrums in der Röntgengasse, welches im Eigentum der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) steht. Hier ist die Parksituation seit vielen Jahren umstritten. Grund dafür ist, dass die Röntgengasse ein beliebtes Ziel für Parker ist, die dem kostenpflichtigen Parkplatz der KRAGES entgehen wollen.

Was machen wir Anrainer jetzt, wenn wir dann dafür zahlen müssen, wenn wir bei unserer Wohnung parken müssen, wollten zahlreiche Mieter wissen? Geht es nach Stadtchef Rosner, dann will man dieses Problem für Anrainer gemeinsam mit der OSG lösen. „Hier sind wir bestrebt, dass wir im Einvernehmen mit der OSG eine Lösung für eine Ausnahmeregelung finden“, teilte Bürgermeister Georg Rosner mit.

Was machen die Mitarbeiter des GHZ, wo sollen sie künftig parken, brachte Tierärztin Barbara Benkö-Neudecker die Frage in den Raum? Hier gebe es nach wie vor die Möglichkeit, dass für „Dauerparker“ beim Informgelände ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung gestellt wird. „Auch hier bedarf es noch Verhandlungen. Aber die Möglichkeit, dass Angestellte Monatstickets zu einem besseren Preis bekommen, besteht nach wie vor“, teilte Rosner mit.

Ebenfalls Thema waren die Schüler der Krankenpflegeschule. „Hier soll im Einvernehmen mit der KRAGES eine Möglichkeit für Parkplätze gefunden werden“, so Rosner.

Bedenken kamen vor allem von Anrainern der Resselgasse und der Kantgasse. Hier vermutet man, dass die „Wildparker“ künftig ausweichen, die die Parkgebühren umgehen wollen. „Hier können wir bei Bedarf ein Parkverbot (Anrainer ausgenommen) verhängen oder die Parkraumbewirtschaftung ausweiten“, will Rosner aber vorerst einmal abwarten.