Schüler als „Umweltretter“

Laurens Kogelmann hat einen Mikroplastikscanner erfunden, der in der virtuellen Welt Mikroplastik aus der Nahrung filtert.

Erstellt am 08. Oktober 2020 | 04:59
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Jonas Bekto und Laurens Kogelmann schafften es unter die besten Elf bei der „Minecraft Umwelt Challenge 2020“.
Foto: BVZ

In einem Computerspiel Ideen zur Rettung der Umwelt aushecken — eine Idee, die ganz einfach klingt, deren Umsetzung aber schon wesentlich komplizierter ist. Nicht aber für Laurens Kogelmann aus der Volksschule Oberwart, der bei der „Minecraft Umwelt Challenge 2020“, die Anfang Mai für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen wurde, in der Kategorie Rookies den Sieg holte.

„Minecraft ist ein Spiel, das unsere Kinder fasziniert. Doch Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist auch eine Möglichkeit, die Kinder zum Denken und zum Kreativsein anzuregen“, freut sich Lehrer Johann Decker über den Erfolg seines Schülers. Bei der „Minecraft Umwelt Challenge“ mussten die Teilnehmer in einer Welt voller Plastik einen Weg finden, um diesen Müll zu beseitigen oder zu verwerten. Elf Schüler der Volksschule Oberwart nahmen an der Challenge teil und zwei Schüler schafften es unter die besten elf Projekte.

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Laurens Kogelmann erfand einen Mikroplastikscanner, der das Mikroplastik aus der Nahrung filtert, sodass unser Essen wieder genießbar und gesund ist. Diese Idee überzeugte die Jury. Bei einer Online-Siegerehrung wurden die Sieger bekannt gegeben und Laurens gewann die „Minecraft Umwelt Challenge 2020“, Kategorie Rookies.

Minecraft ist eine Spielewelt, in der mit Würfelchen alles Mögliche gebaut werden kann. Es ist aber nicht nur ein virtuelles Bausteine-Game, es vermittelt „nebenbei“ räumliches 3-D-Vorstellungsvermögen einerseits und ist eben oft auch mit Aufgaben und Herausforderungen verknüpft - oder kann es werden und wird so zunehmend im pädagogischen Bereich eingesetzt.