SPÖ-Infoabend: Zwei Kraftwerke sorgen für Wirbel. Das bestehende Kraftwerk sorgte ebenso wie jenes von der Energie Burgenland für viele Fragen und Diskussionen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 14. Februar 2018 (05:32)
zVg
Vor rund 150 Personen gab Johann Grandits (l.) von der BH Oberwart im Gasthaus Drobits Auskunft über das Behördenverfahren. Als Einleitung betonte SPÖ-Landesrat Hans Peter Doskozil (r.) einmal mehr, dass „die geplante Müllverbrennungsanlage viele Risiken mit sich bringt“. 

In der Bezirkshauptstadt sorgen derzeit gleich zwei Kraftwerk-Projekte für Aufregung: Einerseits die Pläne der BIO Brennstoffe GmbH für das Kraftwerk am nördlichen Stadtrand, andererseits das von der Energie Burgenland neu geplante Biomasse-Kraftwerk.

Die SPÖ hatte in der Vorwoche zu einer Infoveranstaltung über die sogenannte „Müllverbrennungsanlage“ geladen. Nach der Begrüßung durch Landesrat Hans Peter Doskozil folgten Informationen von Johann Grandits (Bezirkshauptmannschaft Oberwart) und dem ehemaligen Umweltanwalt Hermann Frühstück.

Viel Neues wurde dabei nicht berichtet, allerdings gab es im Anschluss an den offiziellen Teil einige Fragen von Bürgern – sowohl zum Projekt der BIO Brennstoffe GmbH aber viel mehr zum neuen Kraftwerk der Energie Burgenland, das nur wenige hundert Meter von einer Siedlungsanlage entfernt geplant ist.

BVZ, Pekovics
Vor rund 150 Personen gab Johann Grandits (l.) von der BH Oberwart im Gasthaus Drobits Auskunft über das Behördenverfahren. Als Einleitung betonte SPÖ-Landesrat Hans Peter Doskozil (r.) einmal mehr, dass „die geplante Müllverbrennungsanlage viele Risiken mit sich bringt“.

Die behördlichen Genehmigungen dafür liegen laut Grandits bereits vor, seitens der Energie Burgenland heißt es Anfrage der BVZ, dass „am künftigen Standort ausschließlich Wärme aus Biomasse erzeugt wird“, wie Energie Burgenland Biomasse-Geschäftsführer Wolfgang Trimmel erklärt. „Zur Bauverhandlung waren alle Anrainer eingeladen, wann wir mit dem Bau beginnen, steht aber noch nicht fest“.