SPÖ will Rauchverbot bei Spielplätzen. Die SPÖ präsentiert dem Gemeinderat eine Idee für rauchfreie Zone für die Kleinsten. Strafen soll es nicht geben.

Von Carina Fenz. Erstellt am 17. Juli 2019 (04:03)
APA (Fohringer)
Symbolbild

Ein typisches Bild auf vielen Spielplätzen in der Stadt: In der Sandkiste spielen Kleinkinder, die Erwachsenen daneben rauchen. Viele lassen die Zigarettenstummel am Boden liegen. Aschenbecher gibt es nicht.

In Österreich gibt es einen Vorstoß für ein weiteres Rauchverbot. Nicht nur in öffentlichen Gebäuden und in der Gastronomie soll das Rauchen ab November verboten sein, sondern auch auf Kinderspielplätzen, verlangt die Oberwarter SPÖ zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. In der Stadt gibt es mehrere öffentliche Spielplätze, den größten davon im Stadtpark. „Hinweistafeln regeln das Verhalten dort - so sind etwa Hunde verboten, Rauchen aber nicht“, wagt die SPÖ jetzt einen Vorstoß in Sachen Nichtraucherschutz.

„Kleine Kinder krabbeln am Boden und könnten weggeworfene Zigarettenstummel in den Mund nehmen und schlucken. Das kann zu schweren Vergiftungen führen“

Ein Antrag zu „rauchfreien Spielplätzen“ wurde eingebracht, in der nächsten Gemeinderatssitzung soll darüber abgestimmt werden. Vor allem die achtlos weggeworfenen Zigaretten hält SPÖ-Stadtrat Ewald Hasler für eine besondere Gefahr: „Kleine Kinder krabbeln am Boden und könnten weggeworfene Zigarettenstummel in den Mund nehmen und schlucken. Das kann zu schweren Vergiftungen führen“, so Hasler.

Ein weiterer Grund für den SPÖ-Antrag ist, „das wir an die Vorbildwirkung der Eltern plädieren wollen“, erklärt Hasler weiter. Der Vorschlag der SPÖ: Bei den Spielplätzen sollen Schilder aufgestellt werden, die auf die Gesundheitsgefährdung durch Zigaretten aufmerksam machen sollen. Zusätzlich soll es eine Informationskampagne geben. Auf die Frage, ob sich Hasler auch Strafen für die Missachtung des Rauchverbots vorstellen könnte, meint Hasler: „Nein, wir wollen lediglich an die Vernunft der Eltern appellieren:“