Stadt bekommt ein neues Dorf

Erstellt am 05. Mai 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
Weil die Nachfrage in Oberwart so groß sei, will die OSG auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar am nördlichen Stadtrand in den nächsten Jahren 55 Reihen- und Doppelhäuser sowie Bungalows bauen.
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„Zu Tode gefürchtet, ist auch gestorben“, ist OSG-Obmann Alfred Kollar nicht um eine Antwort, auf die Frage, wie viele Baustellen man seit der Ankündigung, die Bautätigkeit aufgrund der Preissteigerungen und Lieferengpässe, verringern zu müssen, schon eingestellt habe, verlegen.

Und prompt zaubert der Obmann der größten burgenländischen Siedlungsgenossenschaft ein neues Projekt für die Stadt aus der Tasche: Nämlich ein kleines Dorf innerhalb einer großen Stadt. „Soweit es wirtschaftlich vertretbar ist, werden wir weiterhin Projekte starten und vor allem im Reihenhaussegment ist diese Wirtschaftlichkeit gegeben, für uns und auch unsere Mieter“, erklärt Kollar.

Begegnungszonen und Grünflächen werden eingeplant

An Plänen, wie man dieses neue Vorhaben in Oberwart verwirklichen könne, wird auch schon eifrig gearbeitet. Mit im Boot sind die Firma BPM und Architekt Martin Schwartz. „Ein so großes Grundstück zu bebauen, braucht mehrere Player, um Abwechslung zu bieten. Hier geht es nicht nur um die Häuser, sondern auch um Begegnungszonen, Grünflächen und die perfekte Atmosphäre“, so Kollar.

Bereits vor einigen Monaten hat die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft ein rund 2,5 Hektar großes Grundstück in der Nähe der Riedlingsdorfer Straße — am nördlichen Stadtrand gekauft. Und genau hier, soll das Dorf in der Stadt entstehen. „Die Fläche ist optimal, weil sie verkehrsmäßig dreiseitig erschlossen ist“, schwärmt Kollar und spricht vom Bau von rund 55 Reihenhäusern, Doppelhäusern und Bungalows auf jenem Grundstück.

Mit einem Baubeginn für das Dorf in der Stadt rechnet Kollar übrigens im Jahr 2023, „jetzt wird erst einmal auf Hochtouren geplant.“

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