Stadt will Teil der Messehalle verkaufen

Erstellt am 16. Juni 2022 | 05:30
Lesezeit: 3 Min
Mit der Errichtung von Sportstätten wurde das Messegelände geschrumpft. Jetzt gibt es auch Pläne, eine Halle zu verkaufen, um die Verkehrsinspektion und eine Landesprüfstelle der Polizei unterzubringen. Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten, fix ist allerdings noch nichts.
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Im Mai hat es mit der Grundsatzvereinbarung, die von Bundesminister Gerhard Karner (VP) und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP) unterzeichnet wurde, die Entscheidung über die Schaffung einer Verkehrsinspektion Oberwart gegeben ( die BVZ berichtete ).

Zur Vorgeschichte: Die Autobahnpolizeiinspektion Oberwart, die in der Steinamangererstraße beheimatet ist, wird nämlich zur Verkehrsinspektion und somit auch mit den Agenden einer Verkehrsabteilung betraut. Dazu gehören vor allem die Kontrollen des höherwertigen Verkehrs. Mit der Schaffung der Verkehrsinspektion soll von der Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB) im Bereich Oberwart (B63/B63a) eine Landesprüfstelle errichtet werden.

Jener Standort wurde auch gewählt, da im Großraum Oberwart durchschnittlich 13.500 Kraftfahrzeuge, davon rund 1.000 Schwerfahrzeuge verkehren. Das Ministerium und das Land Burgenland schlossen eine 25-jährige Vereinbarung darüber ab. Stadtchef Georg Rosner bestätigte auf Nachfrage der BVZ, dass es Gespräche darüber gebe, jene Landesprüfstelle im Bereich des Messegeländes zu errichten. Auch Wolfgang Werderits, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH, bestätigte, dass man mit den Vertragsverhandlungen weit fortgeschritten sei.

Konkret handelt es sich um die Halle 2, die von der Inform events Burgenland Messe - Veranstaltungsgesellschaft m.b.H. ins Eigentum des Landes gehen soll. Für die Ausrichtung von zukünftigen Messen wäre eine Verkleinerung der Flächen allerdings nicht von Vorteil. Messeveranstalter Markus Tuider will sich zu den Plänen „mit Wortmeldungen eher zurückhalten.“ „Eine Freude habe ich natürlich nicht damit, aber wir haben in den letzten 30 Jahren so viel erlebt und daher werden wir auch aus dieser Situation das Beste machen“, so Tuider.

Die Inform wird es im heurigen Jahr ebenso geben, wie auch die Genussmesse, die um eine Sparte erweitert werden soll.

Größere Pläne hat man, so Tuider, allerdings mit der Feuerwehrmesse, die im kommenden Jahr wieder über die Bühne gehen soll. Diese will man breiter aufstellen, und auch internationale Akteure ins Boot holen, vor allem aus dem osteuropäischen Raum.

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