Stahlbaupreis für Unger. Die Firma Stahlbau Unger hat zum vierten Mal in zwölf Jahren den Europäischen Stahlbaupreis für den Bau der ÖAMTC-Zentrale in Wien bekommen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. Dezember 2019 (03:30)
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Nikolaus Frank (FCP), Wolf-Dietrich Denk (FCP), Ernst Kloboucnik (ÖAMTC), Josef Unger (Unger Steel Goup), Oliver Schmerold (ÖAMTC), Johann Traupmann (pxt), Thomas Berr (Präsident Stahlbauverband), Georg Matzner (CCS), Bernd Mühl (Unger Steel Group) und Rainer Klanatsky (Unger Steel Group).
BVZ

Die Unger Steel Group mit Hauptsitz in Oberwart überzeugte erneut mit herausragenden Stahlkonstruktionen und erhielt den Europäischen Stahlbaupreis. Ausgezeichnet wurde die ÖAMTC-Zentrale in Wien. Unger nahm diesen renommierten Preis zum vierten Mal entgegen: 2007 prämierte die Jury das erdbebensichere „Bucharest Tower Center“ in Rumänien, 2009 den Bauteil West der Stadtbibliothek „Neue Mitte Lehen“ in Salzburg und 2015 das Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs. Mit dem Europäischen Stahlbaupreis werden im Zwei-Jahresabstand Projekte ausgezeichnet, welche die herausragenden Eigenschaften von Stahl in der modernen Architektur verdeutlichen.

„Wir sind stolz, diesen Preis bereits zum vierten Mal innerhalb von zwölf Jahren entgegennehmen zu dürfen. Dieses multifunktionale Gebäude vom Hubschrauberlandeplatz und Pannendienst, bis zum Reisebüro hat nicht nur für uns als architektonisch anspruchsvolles Prestigeprojekt eine große Bedeutung, sondern bringt vor allem für den ÖAMTC einen wesentlichen Mehrwert“, so Josef Unger, Geschäftsführer der Unger Steel Group.

„Um solche architektonischen Objekte realisieren zu können, ist Stahl der ideale Werkstoff. Die Konstruktion wirkt schlank und anmutig zugleich und ist dazu noch extrem belastbar. Dieses Projekt war sowohl aus technischer, logistischer als auch aus zeitlicher Perspektive äußerst anspruchsvoll und verlangte insbesondere ein hohes Maß an Lösungskompetenz“, erklärt Bernd Mühl, Geschäftsbereichsleiter Stahlbau der Unger Steel Group.