Stress wegen Verkehr: Zufahrt zu Spital im Gespräch. Anrainer klagen über Belastung in der Grazerstraße/Dornburggasse und befürchten wegen Spitalneubaus noch mehr Autos.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 10. Mai 2017 (06:00)
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Neue Straße? Zwischen Stadt und Land laufen Gespräche über eine eigene Zufahrt zum Krankenhaus. Spruchreif ist derzeit aber noch nichts.
BVZ, Pekovics

Die Bezirkshauptstadt wächst und damit auch das Verkehrsaufkommen in der Stadt. Sehr zum Leidwesen der Anrainer, vor allem die Bevölkerung in der Grazerstraße und in der Dornburggasse kann ein Lied davon singen. „Der Lärm ist nicht mehr auszuhalten, der Lebensstandard sinkt gegen Null, die Umfahrungen werden viel zu wenig genutzt“, so eine Bürgerin in einem Leserbrief an die BVZ, die zudem noch mehr Ziel- und Quellverkehr während und auch nach dem geplanten Neubau des Krankenhauses befürchtet.

Baustellenverkehr soll umgeleitet werden

Derzeit ist geplant, zumindest den Baustellenverkehr für die Errichtung des Spitals umzuleiten und zwar über den Kreisverkehr bei Unterwart. „Die Dornburggasse ist schon genug belastet“, nennt Stadtchef Georg Rosner (ÖVP) den Grund. Laut Rosner gibt es bereits auch Gespräche mit dem Land über die Möglichkeit, eine eigene Abfahrt von der Umfahrung zum Krankenhaus zu schaffen, etwa im Bereich des Unterwarter Kreisverkehrs.

„Die ersten Signale sind durchaus positiv, allerdings sind da im Vorfeld noch einige Verhandlungen und Gespräche zu führen“, sagt Rosner. Knackpunkt dürften vor allem die Kosten sein, weil für diese Zufahrt vermutlich eine eigene Brücke gebaut werden müsste. Außerdem müsste die Stadt Gemeindestraßen gegen Landesstraßen „tauschen“, damit das Projekt überhaupt durchgeführt werden könnte.

Eine Anfrage der BVZ an die zuständige Abteilung im Land brachte bis Redaktionsschluss kein Ergebnis.