Warten auf Verladestation: Ärger wächst

Die seit drei Jahren angekündigte neue Verladestation außerhalb der Stadt muss weiter warten. Stadtchef fordert Lösung.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 25. Oktober 2018 | 05:39
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Stadtchef Georg Rosner (r.) holt sich mit VP-Klubchef Christian Sagartz Unterstützung ins Boot.
Foto: Fenz

350.000 Euro hat die Stadt in die Sanierung der Bahnhofstraße investiert, „in der Hoffnung, dass die Holztransporte ab Oktober aus der Stadt kommen“, ärgert sich Bürgermeister Georg Rosner über die Tatsache, dass sich in der Causa noch immer keine Lösung gefunden hat.

Bereits 2015 wurde die Verlegung der Holzverladung zugesagt, passiert ist aktuell noch nichts. „Hätten wir nicht die fixe Zusage der Verlegung gehabt, dann hätten wir nicht so viel Geld in die Sanierung einer Straße investiert, die jetzt ohnehin wieder von den Lkws befahren wird. Wir können die Belastung durch Lärm und Staub in der Innenstadt nicht weiter hinnehmen. Es braucht Lösungen, damit die Menschen wieder mehr Lebensqualität und Sicherheit im Straßenverkehr haben“, so Rosner.

Als Argument, warum die Verladestelle noch nicht verlegt wurde, heißt es seitens der Verkehrsinfrastruktur Burgenland (VIB), dass die Entscheidung der ÖBB, die Strecke Oberwart-Friedberg jetzt doch weiterhin als Teststrecke, für autonom fahrende Züge betreiben will. Deswegen konnte in dieser Phase keine endgültige Festlegung einer Verladestation außerhalb von Oberwart erfolgen. Die VIB will sich auf kein konkretes Datum für die Verlegung der Holzverladung festlegen. Es werde daran gearbeitet. Vor zwei Jahren wurde eine Machbarkeitsstudie für die Verlegung der Holzverladung aus der Stadt Oberwart in Auftrag gegeben. Damals hat sich Rotenturm als der beste Standort herauskristallisiert.