Anlaufstelle für Jugend in Pinkafeld startet. Mit Anfang des Jahres wurde das Projekt „Offene Jugendarbeit“ der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf gestartet, nun gibt es einen ersten Mitarbeiter.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 23. Februar 2020 (03:39)
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Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Jugendgemeinderat Adrian Kubat, Oliver Zankl und SOS-Kinderdorfleiter Marek Zeliska.
Gemeinde

Seit Beginn des Jahres wird die Jugendarbeit in Pinkafeld weiter ausgebaut und mit Unterstützung des SOS-Kinderdorfes Pinkafeld professioneller aufgestellt werden. Ein ausgebildeter Sozialpädagoge wird dabei Anlaufstelle für Jugendliche sein. Man will Projekte und Veranstaltungen auf die Beine stellen, um die Freizeitgestaltung noch stärker zu attraktiveren.

Oliver Zankl freut sich auf seine neue Arbeit

„Mit Oliver Zankl haben wir einen jungen, engagierten Mitarbeiter gefunden, der eine ideale Anlaufstelle sein wird und auf Dauer ein tolles Team aufbauen kann“, erklärt Jugendgemeinderat Adrian Kubat, der gemeinsam mit dem Jugendausschuss der Gemeinde das Projekt initiiert hat. Zankl ist 24 Jahre alt und kommt aus Grafenschachen. Er hat seinen Zivildienst im SOS Kinderdorf absolviert. „Die offene Jugendarbeit empfinde ich als sehr bedeutend, denn es ist ganz wichtig, auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen. Speziell möchte ich als Ansprechpartner für die Jugendlichen zur Verfügung stehen und sie unterstützen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Beteiligten“, so Zankl.

Auch Jugendgemeinderat Kubat freut sich, dass dieses wichtige Projekt für die Jugend in Pinkafeld auf Schiene gebracht werden konnte. „Unser Weg endet hier aber nicht, denn in den kommenden Monaten wartet Arbeit, die es für die Zukunft unserer Gemeinde anzupacken heißt. Zunächst wollen wir in einem Beteiligungsprozess die Anliegen und Interessen der Jugendlichen sammeln, um das Projekt dadurch Schritt für Schritt zu vergrößern. Auch die Bereiche Streetwork sowie Jugendraum werden im Laufe des Projekts stärker in den Fokus rücken, damit wir auftretende Probleme an den Wurzeln packen können“, sagt Kubat.