Pinka geht ins Rennen. Die Renaturierung der Pinka ist für den „Neptun Wasserpreis“ nominiert.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. Februar 2021 (05:23)
Mit dem „Neptun Wasserpreis“ werden herausragende Wasserprojekte in ganz Österreich ausgezeichnet. Für das Burgenland konnte sich das Projekt „Renaturierung der Pinka“ aus Oberwart durchsetzen. Durch eine umfassende Sanierung wurde nicht nur der Hochwasserschutz verbessert, sondern ein Teil auch als Naherholungsgebiet erschlossen und der Lebensraum für Pflanzen und Tiere erweitert. Bis 24. Februar kann unter www.neptun-wasserpreis.at für das Oberwarter Projekt abgestimmt werden.
Stadtgemeinde

Die im Jahr 2017 abgeschlossene Renaturierung der Pinka schützt die Stadt nicht nur besser vor Hochwasser, sondern ist auch ein wichtiger Schritt in Sachen Umweltschutz. Für das Projekt könnte die Stadtgemeinde jetzt den 12. „Neptun Wasserpreis“ gewinnen. Die ökologische Funktionsfähigkeit der Pinka im Abflussbereich Riedlingsdorf bis Oberwart war durch vielfache Eingriffe und Nutzungen stark beeinträchtigt. Ziel des umfangreichen Projekts war die Verbindung aus Hochwasserschutz und Renaturierung des Flussbettes durch gewässerökologische und schutzwasserbauliche Maßnahmen. So konnte die Durchgängigkeit der Gewässer wiederhergestellt, der ökologische Zustand verbessert und der Abschnitt, nicht nur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung, zugänglich gemacht werden.

Im Online-Voting auf www.neptun-wasserpreis.at kann noch bis 24. Februar für die besten Wasserprojekte österreichischer Gemeinden abgestimmt werden. Für das Burgenland startet das Projekt in Oberwart.