Kerschbaumer zufrieden mit Ergebnis in Schweden. Gernot Kerschbaumer meisterte die Bewerbe in Schweden bravourös und lief auf den 24. Endrang.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 27. September 2017 (01:11)
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Gelände war sehr fordernd. HSV-Pinkafeld-Läufer Gernot Kerschbaumer war in Schweden bei den Meisterschaften für „OK Pan-Kristianstada“ am Start.
BVZ, zVg

Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) nahm bei den schwedischen Meisterschaften über die Mitteldistanz und im Staffelbewerb im Dress seines schwedischen Vereines „OK Pan-Kristianstad“ teil. Zunächst meisterte er die Qualifikationshürde im Einzelrennen souverän, er wurde im Vorlauf Dritter.

„Die Dichte an Topläufern ist in Schweden enorm. Da über 200 Starter in der Herren-Elite waren, wurde das Feld in sechs Heats eingeteilt, dabei kamen nur die schnellsten Sieben weiter. Da darf man sich keine gröberen Fehler erlaufen.“ Im Finale startete der gebürtige Pinggauer (Steiermark) gut und war knapp an den Top-Ten dran. Zwei Fehler warfen ihn aber etwas zurück, so musste er sich mit dem 24. Platz zufrieden geben. „Das war nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erwartet hatte. Aber Fehler werden bei diesem Starterfeld hart abgestraft.“

Kerschi verbesserte das Team um 17 Ränge

Am Sonntag folgte die Staffel. Bereits nach der ersten Strecke lag sein Team etwas zurück auf Platz 55. Nach einer Verbesserung auf Rang 41 auf Strecke zwei, lief der Sportler noch auf den 24. Endrang von 84 gestarteten Teams vor. „Das Gelände bei der Staffel war sehr fordernd. Steil, steinig und nass, ich musste richtig kämpfen. Mit dem Teamergebnis können wir zufrieden sein.“ Diese Woche geht es für Österreichs Nationalteam mit Gernot Kerschbaumer im Team im Rindewald in der Schweiz mit dem Weltcupfinale weiter.