Kurzparkzonen werden wieder zum Thema in Oberwart. In den kommenden Jahren soll der Parkraum in der Stadt wieder bewirtschaftet werden. Nur wie genau, ist unklar.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 03. Januar 2018 (05:39)
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In der Kurzparkzone in der Kirchenstraße kann man derzeit gebührenpflichtig 180 Minuten parken. An Einkaufssamstagen sollen es gebührenfrei 90 Minuten sein. An einem System, wie man das den Autofahrern ohne großen Aufwand klarmachen kann, tüftelt das Stadtamt.
Knapp

Im Juni 2011 waren die bisher letzten Parkwächter in der Bezirkshauptstadt unterwegs – die kontrollierte Kurzparkzone wurde aufgelassen, weil die Personalkosten um einiges höher waren als die Einnahmen durch Parkstrafen.

Das könnte sich demnächst wieder ändern. Denn wie Stadtchef Georg Rosner im Gespräch mit der BVZ bestätigt, ist die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung „notwendig“: „Nur wie wir das machen, muss gut überlegt sein. Ob sich das 2018 schon ausgeht, kann ich aus heutiger Sicht noch nicht sagen“, so der Stadtchef.

Zahlen fürs Parken? „Noch ist nichts fix“

Gründe für diese Überlegungen gibt es einige, wie zum Beispiel das von der KRAGES geplante Parkhaus neben dem neuen Internat. Oder der Parkplatz beim Freibad, der zum Großteil von HBLA-Lehrern oder -Schülern frequentiert wird, wie die leer stehende Fläche in schulfreien Zeiten beweisen.

Wie diese von der Stadt geplante Parkraumbewirtschaftung konkret aussehen könnte und ob für das Parken in der Stadt künftig gezahlt werden muss, wird derzeit noch unter Einbindung von Experten ausgearbeitet. „Noch ist nichts fix, aber die Vorarbeiten sind bereits angelaufen. Wann wir konkret die Umsetzung starten, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht geht es sich noch heuer aus“, sagt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP).