"Vuigas" im Waldviertel. Sie düsen 666 Minuten lang 666 Kilometer weit. Die Petrol Headz Siget – ein kleiner Verein ganz groß im Rennen.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 18. Februar 2018 (05:20)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Zusammenhalt. Die Petrol Headz möchten sich beim Autobedarf Franz in Oberwart für die tolle Unterstützung, in Form von Teilen für das Rennauto, bedanken.
BVZ, zVg

Was macht ein Waldviertler in Siget und was machen dort wiederum sieben Leute, Wochenende für Wochenende in der Garage mit einem alten, klapprigen Auto darin? Sich für das „Rappolz 666 Rennen“ rüsten selbstverständlich.

„Also vorrangig haben wir unser Rennauto gerüstet“, erklärt Christian Stadler von den Petrol Headz Siget schmunzelnd. Der gebürtige Waldviertler ist der Liebe wegen ins Südburgenland gekommen – und um zu bleiben. Jetzt hat sich eine neue Liebe dazugesellt: jene zum Motorsport. Stadler erklärt: „Gemeinsam mit unseren Freunden haben wir im Fernsehen einen Bericht über das Rappolz 666-Rennen gesehen, bei dem Hobbyfahrer eine 666 Kilometer lange Strecke in 666 Minuten bewältigen müssen. Der Beitrag hat uns so fasziniert, dass wir beschlossen, selbst am Rennen teilzunehmen.“

Gesagt, getan und ab in die Werkstatt. Für ein altes Auto hat man zusammengelegt und dieses „renntauglich“ gemacht. Frauen wie Männer der Petrol Headz Siget gingen dann beim Rappolz 666 an den Start. „Die Strecke ist ein Rundkurs von über einem Kilometer und sehr unwegsam. Die Challenge dabei ist, das Material ins Ziel zu bekommen und vor allem, Spass dabei zu haben. Unsere Damen sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und wirklich äußerst souverän und unfallfrei gefahren“, berichtet der Obmann stolz. Bereits zu Ostern will man am nächsten Rennen wieder nach dem Motto „Es gibt nur ein Gas und das ist Vuigas“ teilnehmen.