14 Schulen sollen Synergien mit Wirtschaft nutzen. Ein Bildungsnetzwerk zwischen Schulen und der Wirtschaft soll Synergien schaffen für eine bestmögliche Ausbildung.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 24. Dezember 2019 (04:04)
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Bildungsnetzwerk vorgestellt. HTL-Direktor Wilfried Lercher, Landesrätin Birgit Winkler, IV-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl und Schul-Qualitätsmanager Alfred Lehner.
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„Bildungsunternehmen-Zukunftsschule 4.0“ ist der Name eines Pilot-Bildungsnetzwerks der Bildungsdirektion Burgenland. Dieses regionale schulartenübergreifende Bildungsnetzwerk mit der Wirtschaft wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in der HTL Pinkafeld vorgestellt.

Synergien schaffen für die beste Ausbildung

Dabei arbeiten 14 Schulen (unter anderem alle weiterführenden Schulen in Oberwart und Pinkafeld, drei Mittelschulen und das Gymnasium Oberschützen) und Vertreter der Wirtschaft und der Unternehmen auf regionaler Ebene zusammen. „Wir haben auf der einen Seite junge Menschen, die sich in der Schule auf ihr Berufsleben vorbereiten. Auf der anderen Seite steht die Wirtschaft, die einen immer größer werdenden Bedarf an Facharbeitern haben. Ziel muss es sein, beide Seiten zu befriedigen“, erklärt Landesrätin Daniela Winkler. Schulqualitätsmanager Alfred Lehner ist für das Pilotprojekt verantwortlich. „Wir sind im Südburgenland im Bereich der Bildungseinrichtungen gut aufgestellt, haben aber teilweise zu wenig Schüler. In diesem Netzwerk wollen wir nun eruieren, wie die Zukunft im Bezirk aussieht, die Situation analysieren und unsere Erkenntnisse der Politik weitergeben“, sagt Lehner. Durch eine Vernetzung der Bildungseinrichtungen in der Region könne man auch die Talente und Begabungen der Schüler besser erkennen und dementsprechend fördern.

Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland begrüßt die Zusammenarbeit: „Wir können es nur gemeinsam schaffen, den Jugendlichen Wege zu zeigen, die ihnen offen stehen.“ Vor allem in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnik und Elektronik werden immer mehr Arbeitskräfte gesucht.

„Ich freue mich, dass durch dieses Netzwerk die Kommunikation noch besser und strukturierter wird“, sagt HTL-Direktor Wilfried Lercher. Die Erkenntnisse aus diesem Pilot-Bildungsnetzwerk sollen dann auch in anderen Regionen umgesetzt werden.