Allwetterbad soll saniert werden. Das Allwetterbad in Pinkafeld soll in den nächsten zwei Jahren saniert werden. Zudem gibt es Diskussionen, ob und wie Vereine das Bad nutzen können.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 28. August 2019 (05:23)
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Das Allwetterbad in Pinkafeld ist in die Jahre gekommen und soll in den nächsten zwei Jahren saniert werden.
burgenland.info

Das Allwetterbad in Pinkafeld musste in letzter Zeit, vor allem in den sozialen Netzwerken, einige Kritik einstecken. Von mangelnder Hygiene und Sanierungsbedarf ist da die Rede. Einige bemängeln auch, dass das Angebot für Babys und Kleinkinder zu dürftig sei.

Bad wird regelmäßig hygienisch geprüft

SP-Bürgermeister Kurt Maczek kann diese Kritik nicht nachvollziehen. „Das Allwetterbad wird regelmäßig vom Arbeitsinspektorat überprüft und dabei wurden kein hygienische Mängel festgestellt“, sagt der Bürgermeister. Man sei zudem dabei, ein Konzept zur Sanierung des Allwetterbades zu erstellen, welches in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden soll. Einen Kostenrahmen gibt es noch nicht. „Ich finde es nicht in Ordnung, Dinge im Internet zu verbreiten, die nicht stimmen. Das verunsichert auch die Bad-Mitarbeiter, die engagiert und fleißig arbeiten“, ist Maczek erbost.

Ein weiteres Thema ist die Nutzung des Allwetterbades für Vereine. Dazu wird die ÖVP einen Antrag in der nächsten Gemeinderatssitzung einbringen. „Unter anderem plant ein Verein, strukturiertes Schwimmtraining für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anzubieten. Leider hat sich die SPÖ bis jetzt immer dagegen ausgesprochen“, heißt es bei der ÖVP. Für diese Schwimmtrainings müssten allerdings Bahnen abgesperrt werden und dagegen verwehrt sich der Bürgermeister.

„Seit Jahren werden Schwimmkurse im Bad angeboten. Jeder Verein kann gern kommen, wir werden aber keine Bahnen absperren. Das würde das gute Klima im Bad zerstören“, erklärt Maczek den Standpunkt der SPÖ.

Sollen Vereine das Hallenbad nutzen dürfen?

„Vereine können das Hallenbad nutzen, solange die regulären Badegäste nicht von den jeweiligen Aktivitäten gestört werden“, sagt dazu Grün-Gemeinderätin Kayer. Das sieht auch FP-Gemeinderat Thomas Supper so: „Der Nutzung durch andere Vereine stehe ich positiv gegenüber, solange dies den laufenden Betrieb nicht nachhaltig negativ beeinflusst. Hier müsste einmal in Zusammenarbeit mit der Betriebsleitung ein umsetzbares Konzept präsentiert werden, um näher darauf eingehen zu können.

NEOS-Gemeinderat Edi Posch sagt: „Auf alle Fälle sollen Vereine das Hallenbad nutzen können. Es ist gut, wenn das Schwimmen gefördert wird und das Hallenbad durch höhere Besucherzahlen mehr Einnahmen erzielt."