Pinkafeld

Erstellt am 07. Februar 2019, 05:03

von BVZ Redaktion

Arbeitsgruppe will Innenstadt beleben. Die Pinkafelder Innenstadt steht aufgrund von Geschäftsschließungen wieder in der Diskussion. Eine Arbeitsgruppe soll sich nun des Problems annehmen.

Symbolbild  |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Gleich zu Jahresbeginn hat ein Blumengeschäft in der Bruckgasse zugesperrt, mit Ende Juni wird Melanie Fliegenschnee ihr Kinderbekleidungsgeschäft in der Hauptstraße schließen. Die Räumlichkeiten des ehemaligen „Salon 15“ stehen ebenfalls leer und suchen einen neuen Mieter.

„Leider hat Pinkafeld, wie auch andere Städte mit diesem Phänomen der Geschäftsschließungen im Zentrum zu kämpfen. Seitens der SPÖ ist eine Attraktivierung der Innenstadt ein wichtiges Anliegen. Im Gemeinderat wurde die Installierung einer Arbeitsgruppe beschlossen, deren Aufgabe es ist, Überlegungen über die Innenstadtbelebung anzustellen. Die Ergebnisse sollten noch in der ersten Jahreshälfte präsentiert werden“, erklärt dazu SP-Vizebürgermeister und Stadtparteiobmann Franz Rechberger.

NEOS-Gemeinderat Eduard Posch sagt: „Wir haben mehrfach einen Innenstadtbeauftragten gefordert und zuletzt auch beantragt. Das Ergebnis ist die Arbeitsgruppe ‚Innenstadtbelebung‘, mit der ich im Feber die Arbeit aufnehmen werde.“

Grün-Gemeinderätin Mirjam Kayer hat schon oft bei der Gemeinderatssitzungen erwähnt, wie wichtig es sei, dass der Absiedelung und dem Leerstand entgegengewirkt werden muss. „Grüne, Neos und ÖVP haben bereits eine parteiübergreifende Initiative für die Innenstadtbelebung gegründet. Wir engagieren uns dafür, dass die Innenstadt wieder ein belebtes Zentrum wird“, so Kayer.

 ÖVP fordert seit 2011 Entwicklungskonzept

 „Seit dem Jahr 2011 fordert die ÖVP ein klares Entwicklungskonzept für die Innenstadt in Pinkafeld“, erklärt VP-Vizebürgermeister Andreas Stumpf und meint weiter: „Die Stadtführung wurde von uns immer wieder auf den Handlungsbedarf in der Innenstadt hingewiesen und durch konkrete Vorschläge aufgefordert entsprechende Maßnehmen zu treffen. Bis dato wurden aber trotz aller Zusagen und Versprechen keine Handlungen eingeleitet.“

FP-Gemeinderat Thomas Supper findet sehr bedauerlich, wenn Geschäfte in der Innenstadt schließen. „Nahversorger und der Fachhandel sind nicht nur für die flächendeckende Versorgung und als lokaler Arbeitgeber wichtig, sie sind auch Zentren der Lebensqualität. Wer lokale Händler als Zentren der Lebensqualität in unserer Innenstadt erhalten will, der muss sie auch nutzen“, sagt Supper.