Ausbau der Fachhochschule steht in den "Startlöchern". Nach der Bekanntgabe der Um- und Ausbaupläne des FH-Standortes Pinkafeld wurden nun das Siegerprojekt für den Bau des „LowErgetikums“ vorgestellt.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 12. Dezember 2019 (03:29)
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Marcus Keding (Forschung Burgenland), Landesrätin Astrid Eisenkopf, Bürgermeister Kurt Maczek und FH-Geschäftsführer Georg Pehm.
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Fünf geladene Architekten konnten bis Ende Oktober ihre Konzepte einreichen, die schließlich von einer Expertenjury bewertet wurden. Als Sieger des Wettbewerbes ging das Architektenbüro POS architekten hervor.

Forschungsstandort wird weiter gestärkt

„Wird im Burgenland von Forschung gesprochen, spricht man vor allem vom Standort Pinkafeld – deshalb investieren wir in den Neubau des ‚LowErgetikum‘, damit hier ein moderner Hotspot für Forschung und Hochschule entstehen und die Region noch weiter gestärkt werden kann“, erklärt Forschungs-Landesrätin Astrid Eisenkopf. Land, Bund und EU fördern das neue Zentrum mit 1,8 Millionen Euro. Über die EU-Kofinanzierung hinaus stellt das Land 450.000 Euro für Außengestaltung und Innenausstattungen bereit. „In der Gebäudetechnik stellt sich zunehmend die Frage, ob ‚HighTech‘ oder ‚LowTech‘ der bessere Ansatz für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist“, sagt Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland. Während sich das „Energetikum“ mit dem Hightech-Bereich beschäftigt, werden im „LowErgetikum“ Low-Tech-Ansätze untersucht werden. „Weitere Forschungsbereiche werden Energiespeicherung, nachhaltiger Baulebenszyklus, digitalisiertes Facility Management und begrünte Fassaden sein“, so Keding.

„Mit dem ‚LowErgetikum‘ bringen wir einmal mehr Forschung und Zukunft erfolgreich zusammen“, sagt FH-Geschäftsführer Georg Pehm und Bürgermeister Kurt Maczek ergänzt: „Ich sehe einen weiteren Schritt, Pinkafeld als ‚erstrangigen Entwicklungsplatz für Nachhaltigkeit‘ zu positionieren.“ Baubeginn ist im September 2020, die Fertigstellung ist für September 2021 geplant.