Baustopp bei der Feuerwehr. Viel zu besprechen gab es in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Feuerwehrhaus, Allwetterbad und Citytaxi standen unter anderem auf der Tagesordnung.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 06. September 2019 (03:16)
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Ein Punkt auf der Tagesordnung war das neue Feuerwehrhaus. Die Arbeiten, vor allem im Innenbereich gehen gut voran, im Außenbereich wird es ab Mitte dieser Woche allerdings einen Baustopp geben. Grund sind unvorhergesehene Kosten, die im Finanzplan zwar berücksichtigt waren, sich aber in dieser Woche dramatisch erhöht haben. Bei Baggerarbeiten wurden nämlich nicht nur die Überreste einer alten Bürstenfabrik, sondern auch Fundamente eines herrschaftlichen Brauhauses aus dem 18. Jahrhundert gefunden.

Hier mussten das Erdreich abgetragen und der Schutt speziell entsorgt werden. Daher sollte eine Abänderung des Finanzplanes beschlossen werden, damit die Arbeiten weitergehen können. Dieser Plan war aber aus Sicht der Opposition nicht fachgerecht vorbereitet und ausgearbeitet. War ursprünglich von 250.000 Euro Mehraufwand die Rede, stand plötzlich die Zahl von 500.000 Euro im Raum. Nach einigen Diskussionen darüber, wo das zusätzliche Geld herkommen soll, einigte man sich darauf, diesen Punkt zu vertagen und bei der Gemeindeabteilung anzufragen, ob eine Erhöhung des Darlehens möglich sei. Die nächste Gemeinderatssitzung wurde für den 10. September angesetzt, bis dahin werden die Arbeiten ruhen.

Nur noch ein Tarif beim Citytaxi Pinkafeld

Auch das Citytaxi stand auf der Tagesordnung, sollte doch die Einigung auf einen Pinkafelder und einen Hocharter Tarif beschlossen werden (die BVZ berichtete). Die ÖVP ortete hier eine Benachteiligung der Hocharter Bevölkerung. Im Endeffekt einigte sich der Gemeinderat darauf, dass es nur noch einen gemeinsamen Tarif geben wird. Künftig müssen alle für eine Fahrt einheitlich 2,50 Euro bezahlen. Den Aufpreis für Hochart übernimmt die Gemeinde.

Viel diskutiert wurde über das Allwetterbad (die BVZ berichtete). Die Anträge der ÖVP unter anderem zur Aufstellung von Hygienestandards, die Attraktivierung des Freizeitangebotes und die Nutzung für Schwimmkurse von Vereinen, wurden allesamt von der SPÖ abgelehnt. „Ich lasse mir das Bad nicht schlecht reden“, so SP-Bürgermeister Kurt Maczek. „Wir möchten klarstellen, dass wir uns immer zum Allwetterbad bekennen und auch hinter den Mitarbeitern stehen, die gute Arbeit leisten. Es ist aber auch eine politische Verantwortung Maßnahmen zu setzen, die den zukünftigen Betrieb optimieren und sichern“, so die ÖVP.