Bus nach Graz ist in Planung. Der neue Südburgenlandbus, der täglich nach Graz unterwegs ist, wird trotz Corona-Krise sehr gut angenommen. Nun soll auch Pinkafeld in den Fahrplan aufgenommen werden.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 14. März 2021 (06:17)

PINKAFELD Schon seit Jänner dieses Jahres gibt es das Angebot, mit dem Südburgenlandbus bequem nach Graz zu fahren. Jetzt möchte Pinkafeld auch in den Fahrplan aufgenommen werden.

Auf Anfragen wurde schnell reagiert

„Wir haben seitens der Stadtgemeinde dieses Anliegen schon vor Längerem aufgegriffen und auch bereits erste Gespräche mit dem Büro des dafür zuständigen Landesrates Heinrich Dorner geführt“, erläutert Bürgermeister Kurt Maczek. „Es macht sowohl für Pinkafeld mit der Fachhochschule als auch für die umliegenden Gemeinden, wie Oberschützen mit der Expositur der Universität für Musik und darstellenden Kunst, besonders viel Sinn, eine direkte Anbindung an den Südburgenlandbus zu haben. Wir hatten dazu schon mehrere Anfragen und das ist auch für mich im Sinne der Schüler und Studenten ein großes Anliegen.“ Auch die NEOS wünschen sich eine direkte Anbindung an die Linienführung, ergriffen die Initiative und wandten sich mit dem Anliegen an die Verkehrsbetriebe Burgenland : „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die zweitgrößte Stadt des Südburgenlandes mit seinen rund sechstausend Einwohnern nicht in das Streckennetz eingebunden ist. Da braucht es eine Lösung“, fordert NEOS Gemeinderat Eduard Posch. „Neben den Pendlern gibt es auch viele Studenten, die in Graz studieren oder in anderer Richtung die Fachhochschule in Pinkafeld besuchen. Die Linie B2 ‚Bad Tatzmannsdorf - Oberwart - Graz‘ muss sinnvoll angepasst und adaptiert werden und Pinkafeld aufnehmen.“

Gespräche brachten positive Ergebnisse

Bei einem ersten Gespräch zwischen Bürgermeister Kurt Maczek, Eduard Posch und dem Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Burgenland, Wolfgang Werderits, wurde bereits ein positives Zwischenergebnis erzielt. „Wir evaluieren bereits und stellen einen möglichen Fahrplan zusammen“, gibt Wolfgang Werderits, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH, Auskunft. „Im Moment gehen die Überlegungen in die Richtung, dass Oberschützen an die Linie Oberwart angebunden wird und Pinkafeld einen eignen Zubringer bekommt.“

Seitens des Büros des dafür zuständigen Landesrates Heinrich Dorner heißt es: „Wir stehen dem Wunsch der Stadtgemeinde zur Anbindung an die Linienführung des Südburgendlandbusses nach Graz äußerst positiv gegenüber. Wir werden sicherlich eine Lösung finden, die gut für die Stadt ist.“ Der fertige Bericht der Verkehrsbetriebe Burgenland zu der möglichen Erweiterung des Südburgenlandbusses wird Ende März erwartet.