Die außergewöhnliche Geschichte der Post in neuem Buch

Erstellt am 17. Juni 2022 | 04:43
Lesezeit: 2 Min
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Auch der Präsident des Verbandes österreichischer Philatelistenvereine Helmut Kogler (links) ließ es sich nicht nehmen, bei der Präsentation dabei zu sein. Vor Ort lobte er die außergewöhnliche Qualität des Bandes.
Foto: Rosa Nutz
Der erste Band der Postgeschichte des Burgenlandes wurde in Pinkafeld vom Briefmarkensammlerverein präsentiert.
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Rund drei Kilo wiegt er, der erste Band der Postgeschichte des Burgenlandes. Verfasst wurde er von Walter Bruckner und Josef Wenzl. Zwei, die es verstehen, über die Postgeschichte Österreichs zu berichten. Immerhin ist es nicht das erste Mal, das die beiden auf höchstem wissenschaftlichen Niveau zu der Thematik forschen.

So auch zu dem ersten Band der Postgeschichte des Burgenlandes, der, unterteilt auf drei Teilbände stolze 1000 Seiten umfasst. Bruckner und Wenzl durchforsteten dafür Archive, sprachen mit Sammlern und sammelten ihre akribisch genau recherchierten Forschungsergebnisse über die Vorphilazeit bis zur Einführung der Briefmarken.

In dem Band geht es unter anderem um die frühen burgenländischen Poststationen, Postwagenexpeditionen, Briefsammlungen und vieles mehr. Interessant und heutzutage vielleicht ein wenig skurril: Um bei Krankheitswellen und Pandemien die Ausbreitung von Krankheiten vorzubeugen, die nach damaligem Wissensstand unter anderem durch den Postverkehr erfolgte, - so glaubte man - wurde die Post während Pandemien ausgeräuchert und dann geschlossen. Ebenfalls heute kaum noch vorstellbar: Früher zahlte erst der Empfänger für die Zustellung eines Briefes, nicht wie heute üblich der Absender.

Noch mehr Interessantes rund um das Thema Post kann auch in anderen Bänden der burgenländischen Postgeschichte nachgelesen werden. Ja, richtig - es gibt bereits mehrere Bände, wieso der erste Band jetzt erst erschien, verriet der Briefmarkensammlerverein nicht. Was er aber bereits bekannt gab: Ein weiterer Band ist bereits in Arbeit, dieser soll dann „Band zwei NEU“ heißen, einen zweiten Band gibt es nämlich eigentlich schon.

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