Diskussion um unansehnliche Ruine im Stadtbild. Das unansehnliche Areal der ehemaligen Tankstelle gegenüber der HTL Pinkafeld soll verschönert werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Februar 2018 (05:20)
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„Weg mit den Ruinen der ehemaligen Tankstelle“. Das fordern nicht nur die FPÖ-Gemeinderäte Verena Hofer und Thomas Supper.
BVZ, zVg

Das Areal der ehemaligen Tankstelle gegenüber der HTL Pinkafeld war Thema in der vergangenen Gemeinderatssitzung. „Der Anblick ist alles andere als schön. Viel mehr wirkt er abstoßend. Deshalb haben wir einen Antrag auf Verschönerungsmaßnahmen eingebracht. Mit Erfolg, denn das Anliegen der FPÖ traf auf breite Zustimmung im Gemeinderat. Der Antrag wurde einstimmig angenommen“, erklären die FPÖ-Gemeinderäte Verena Hofer und Thomas Supper.

Abriss der Gebäude wird gefordert

„Auf Antrag der FPÖ wurde beschlossen, dass zur maßgeblichen Verschönerung des dortigen Areals nun baldmöglichst zweckdienliche Maßnahmen angedacht und Vorschläge dem Gemeinderat zeitnah vorgelegt werden sollen“, sagt Hofer und meint weiter: „Ich hoffe, dass die angedachten Maßnahmen zur Verschönerung letztendlich auch zügig umgesetzt werden.“

Der Antrag der NEOS auf Errichtung einer öffentlichen Bücherei und Projekt „Öffentlicher Bücherschrank“ in Pinkafeld stieß bei den Gemeinderäten von FPÖ, SPÖ, ÖVP und Grüne auf Ablehnung. „Dem Antrag konnte trotz guter Ansätze und einer gemeinsamen Forderung wegen Bedenken in Bezug auf die Örtlichkeit, Verwaltung und Instandhaltung nicht zugestimmt werden“, erklärt FP-Gemeinderat Supper. Man werde aber das Gespräch mit NEOS-Gemeinderat Eduard Posch suchen und an einer gemeinsamen Zielsetzung arbeiten.

Konkreter Plan für Verschönerung gefragt

Grün-Gemeinderätin Mirjam Kayer sagt: „Prinzipiell stehe ich einer Verschönerung des Areales sehr positiv gegenüber und habe deshalb auch dem Antrag der FPÖ zugestimmt. Jetzt benötigt es einen konkreten Plan, wie diese Verschönerung umgesetzt wird und was daraus werden soll.“ SP-Bürgermeister Kurt Maczek denkt daran, dass gesamte Areal abreißen zu lassen und Parkplätze zu errichten. Es gebe immer wieder Engpässe, da die Schüler der HTL und der Berufsschule in den umliegenden Straßen parken. Hier soll Abhilfe geschaffen werden.

VP-Vizebürgermeister Friedrich Luisser erklärt dazu: „Unserer Meinung nach ist hier kein Cent für ‚Verschönerungen‘ zu verschwenden, sondern wie durch mich im Gemeinderat beantragt, der Abbruch. Die unterirdischen Tanks sind entfernt, lediglich ein neu eingebauter und nicht benutzter Benzinabscheider ist zu beachten – also weg mit diesem unansehnlich gewordenen Gebäude und nicht nur wieder darüber reden.“