Ein kleiner Opernball mit Tradition. Am letzten Donnerstag im Fasching wird im Gasthaus Fuith zum Hausball „Foasta Pfingsta“ geladen.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 28. Februar 2019 (04:04)
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„Foasta Pfingsta“ in den 1950er oder 1960er Jahren. Leider sind weder die Namen der abgebildeten Personen, noch das genaue Jahr bekannt.
Fuith

Seit 1870 gibt es das Gasthaus Fuith in Pinkafeld und fast ungefähr genau so lang wird „Foasta Pfingsta“ gefeiert.

Die Tradition sagt, dass man am letzten Donnerstag in der Faschingszeit noch einmal so richtig deftig essen soll, bevor es ab Aschermittwoch ans Fasten geht. Daher wird er auch der „fette Donnerstag“ genannt. Und jedes Jahr an diesem fetten Donnerstag lädt die Pizzeria Fuith zum „Foasta Pfingsta“ ein. „Das ist quasi unser Hausball und vor allem unsere Stammgäste kommen immer brav“, erklärt Seniorchef Michael Fuith, der sich auch heuer wieder über ein volles Haus am Donnerstag freuen darf, „alle Tische sind reserviert“. Traditionell sind mitterweile auch die Speisen, die beim “Foasta Pfingsta“ serviert werden: Es gibt Spanferkel, Lungenbraten und Dobos-Torte. „Das sind jedes Jahr die Fixpunkte auf der Speisekarte“, sagt Fuith. Auch der Verkauf von Masken an das Publikum gehört schon zur lieb gewonnenen Tradition, „seit dem Vorjahr machen wir auch wieder Spiele mit unseren Gästen, wie etwa den Herzerl-Tanz“, freut sich der Gastronom jedes Jahr wieder auf den fetten Donnerstag und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Das ist ja quasi der Opernball von Pinkafeld.“