„Fairtrade“ im Ort. Pinkafeld ist die vierte Gemeinde im Burgenland, die zur „Fairtrade“ Gemeinde ernannt wurde.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Oktober 2018 (04:58)
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Pinkafeld ist zertifiziert. NEOS-Gemeinderat Eduard Posch, SP-Bürgermeister Kurt Maczek und Thomas Wackerlig von „Fairtrade Österreich“.
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Am Donnerstag der Vorwoche wurde die Stadtgemeinde zur vierten „Fairtrade Gemeinde“ im Burgenland ernannt. Eingebracht wurde der Antrag zur Zertifizierung von NEOS-Gemeinderat Eduard Posch, er fand Unterstützung im gesamten Gemeinderat.

„Alle Fraktionen haben sich dazu bekannt und meinten, dass sie bei diesem Projekt mitmachen wollen“, erklärt Posch. Dafür müssen fünf Ziele erreicht werden. So unter anderem die Verwendung von „Fairtrade“ Kaffee bei Sitzungen, in Büros und Kaffeeautomaten in der Gemeinde. Zudem wurde bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich regelmäßig trifft und die Zielsetzung nachhaltig verfolgt.

„Fairtrade“-Produkte sollen in den Geschäften und Gastronomiebetrieben angeboten, sowie in Betrieben, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen aktiv verwendet werden. Auch die Bewusstseinsbildung durch regelmäßige Berichterstattung in gemeindeinternen Publikationen, wie etwa der Gemeinde-Homepage, sowie eine jährliche öffentliche Veranstaltung über den fairen Handel stehen auf der Agenda. Bürgermeister Kurt Maczek freut sich über die Auszeichnung und betont, dass der Verein „Fairtrade“ in Pinkafeld sehr aktiv sei.