Feuerwehrhaus wird an die OSG verkauft. Bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche stand auch der Verkauf des Feuerwehrhauses auf der Tagesordnung.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 13. April 2018 (18:28)
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Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.
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Nachdem in der Sitzung am 22. März der Antrag der Opposition, das Haus an die Vermietungsgemeinschaft Drexler zu übergeben, mit SPÖ-Stimmen abgelehnt worden war , sollte in der Vorwoche über den Verkauf des Hauses an die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) abgestimmt werden.

ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS bekräftigten ihre Kritik an der Ausschreibung beziehungsweise der Vergabe. „Zwei ortsansässige Unternehmen haben Interesse gezeigt und man hat sich bewusst gegen sie entschieden“, sagte VP-Gemeinderätin Andrea Gottweis. Auch FPÖ-Gemeinderat Thomas Supper sagte, dass der Verkauf an die OSG für ihn nicht die beste Option sei. Diesem Argument schloss sich auch Grüne-Abgeordnete Mirjam Kayer an. NEOS-Gemeinderat Eduard Posch forderte eine Vertagung der Entscheidung, um die einzelnen Angebote nochmals durchzugehen.

SPÖ beschließt Verkauf an OSG

Dies lehnte SP-Bürgermeister Kurt Maczek ab und so wurde der Verkauf des Feuerwehrhauses an die OSG durch die SPÖ beschlossen. „Für die SPÖ war der soziale Aspekt für die Bewohner des Feuerwehrhauses – keine Erhöhung der Mieten –, das beste finanzielle Angebot und das Mitspracherecht der Stadt bei der Nachnutzung ausschlaggebend“, erklärt SP-Stadtparteiobmann Franz Rechberger. Wann die OSG das Gebäude nutzen kann, ist noch fraglich, weil derzeit noch nicht klar ist, wann genau mit den Um- und Ausbauarbeiten am neuen Feuerwehrhaus begonnen werden kann. Grund für die Verzögerung: Die Finanzierung ist noch nicht zur Gänze gewährleistet.