Gefahrengut als Feuerwehrübung

Die Wehren Pinkafeld und Riedlingsdorf übten am vergangenen Samstag gemeinsam den Umgang mit Gefahrengut und anderen gefährlichen Schadstoffen.

Erstellt am 14. Mai 2021 | 06:44

Am vergangenen Samstag wurde in Pinkafeld der Ausbildungstag des Zugs Burgenland Süd für „Gefährliche Stoffe“ abgehalten.

Dabei wurde auf viele Fragen der Feuerwehrkameraden eingegangen, zum Beispiel, welches Messgerät zu nutzen ist, welche Manschette ein defektes Rohr perfekt abdichtet und mit welcher Pumpe man gefährliche, ätzende Salzsäure abpumpen kann.

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Insgesamt 35 Spezialisten für gefährliche Stoffe nutzten die Möglichkeit, um sich zum Thema Schadstoffunfälle fortzubilden. Im Mittelpunkt der Übung stand vor allem die Praxis, auch mit dem neuen Fahrzeug für gefährliche Stoffe, welches vor rund eineinhalb Jahren seinen Weg nach Pinkafeld fand. Durch die aufgetretene Corona-Krise waren Übungen für die Feuerwehren bislang eher schwierig, deshalb wurde dieser Übungstag gleich ordentlich genutzt.

Martin Ulreich, Kommandant des Schadstoffzugs Süd, sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Kinelly und die beiden Stellvertreter Herbert Kaszanics und Adolf Lehner, begutachteten die Übung und gaben dabei wertvolle Tipps für den Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Schadstoffen.