Hilfe für jene, die in der Ukraine bleiben

Erstellt am 05. Mai 2022 | 04:06
Lesezeit: 2 Min
Ukraine Symbolbild
Symbolbild
Foto: Da Antipina, Shutterstock.com
Die Initiative „Pinkafeld hilft“ startete die Aktion „Überlebenspaket“, um Menschen direkt in der Ukraine zu helfen.
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Rund 80 Personen aus der Ukraine wohnen mittlerweile in Pinkafeld und Hochart. Nach der Flucht werden die Menschen in der Stadtgemeinde von der Initiative „Pinkafeld hilft“ mithilfe eines großen Hilfsnetzwerks vielseitig unterstützt.

„Die aus der Ukraine geflohenen Menschen sind sehr dankbar für die große Unterstützung und die Hilfsbereitschaft, die ihnen von der Bevölkerung entgegengebracht wird“, heißt es seitens der Gemeinde.

Doch auch wenn sich die Familien selbst in Sicherheit wiegen können, plagen sie weiterhin große Sorgen. Viele mussten nämlich ihre Angehörigen in der Ukraine zurücklassen. Diese hätten inzwischen oft kaum noch Zugang zu Nahrungsmitteln, frischem Wasser und Medikamenten.

Die Initiative „Pinkafeld hilft“ entschied sich daher, die Aktion „Überlebenspaket“ zu starten. „Mit einer Spende von 30 Euro kann ein Paket mit 30 Kilogramm haltbaren Grundnahrungsmitteln gefüllt werden“, erklärte Stadtrat Horst Franz, Mitgründer der Initiative „Pinkafeld hilft“.

Die Pakete würden dann von der Österreichischen Post gratis in die Ukraine geliefert. Natürlich nur an Adressen, bei denen die Initiative auch sicher weiß, dass die Pakete auch ankommen, betonte Franz und fügte abschließend freudig an: „Derzeit sind bereits Pakete gepackt und teilweise auf dem Weg in die Ukraine, insgesamt wurden bereits 30 „Überlebenspakete gespendet.“

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